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17.03.17 11:51 Alter: 133 days

Die Mitglieder der CDU in Müncheberg haben sich einstimmig auf einen neuen Vorstand für den Stadtverband einigen können

Norbert Buchholz wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt

Norbert Buchholz: Wieder Vorsitzender.<br /> 	Foto: eb

Norbert Buchholz: Wieder Vorsitzender.
Foto: eb

Müncheberg (eb/geh). Die Mitglieder des Ortsverbandes der CDU in Müncheberg trafen sich, um ihren neuen Vorstand zu wählen.

Dabei wurde Norbert Buchholz einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht künftig als Stellvertreter Eduard Johann, der im September des vergangenen Jahres bereits als Bürgermeisterkandidat für den Müncheberger Stadtverband antrat.
Auch wenn es für das Bürgermeisteramt nicht gereicht hat, möchte er sich weiter kommunalpolitisch in der Stadt engagieren. Der vorherige Stellvertreter und ehemalige Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Rudolf Bornheimer trat auf eigenem Wunsch nicht mehr an.
Weiterhin wurde der langjährige Schatzmeister Manfred Wohlfeil in seinem Amt bestätigt. „Er macht einfach einen fantastischen Job“, waren sich die anwesenden Mitglieder einig. Den Vorstand komplettiert Peter Grenz, der sich als Beisitzer künftig um Internetauftritt und Öffentlichkeitsarbeit kümmern soll.
Neben Norbert Buchholz wurden auch die drei weiteren Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Inhaltlich möchte sich der neue Vorstand mehr für die Entwicklung der Stadt einsetzen. Die Nachfrage nach Wohnraum im Berliner Umland scheint deutlich stärker zu steigen als das Angebot. Müncheberg könne und sollte auch von diesem Trend profitieren. Doch dafür müssten entsprechende Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel eine passende Infrastruktur, sowie das Vorhandensein von ausreichend Bauflächen geschaffen werden. Dazu zähle aber auch ein gutes Schulangebot.
Bereits im Bürgermeisterwahlkampf waren sich die Politikerinnen und Politiker der CDU bezüglich des Wunsches, in Müncheberg wieder das Abitur ablegen zu können, nahezu einig. Daran möchte die Müncheberger CDU auch weiterhin arbeiten. Es sei es auch wichtig, möglichst viele Müncheberger zu motivieren, sich mehr kommunalpolitisch zu engagieren.
Der parteiübergreifende Rückgang der Bereitschaft für politische Arbeit vor Ort bestätige die zunehmende Politikverdrossenheit und schlage sich auch in erschreckend niedrigen Wahlbeteiligungen nieder. Der neue Vorstand möchte für die Bürger die Kommunalpolitik künftig noch verständlicher und nachvollziehbarer machen.


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