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10.08.17 13:37 Alter: 7 days

Im Auftrag von EWE Netz müssen ab Montag bis Ende September 2017 in Grünheide die Erdgasleitungen überprüft werden

Mit einem Spürgerät unterwegs

Mit dem Spürgerät unterwegs: Christoph<br /> Gudenschwager (l.) und Marcel Ludewig<br /> überprüfen in den nächsten Wochen die Erd-<br />gasleitungen in Grünheide. 	Foto: EWE Netz

Mit dem Spürgerät unterwegs: Christoph
Gudenschwager (l.) und Marcel Ludewig
überprüfen in den nächsten Wochen die Erd-
gasleitungen in Grünheide. Foto: EWE Netz

Grünheide (eb/geh). Ab Montag, 21. August 2017 kontrolliert die EWE Netz GmbH das Erdgasnetz in Grünheide.

Bis Ende September wird die Überprüfung der rund 180 Kilometer Erdgasleitungen in den Ortsteilen Grünheide, Hangelsberg, Kagel, Kienbaum, Mönchwinkel und Spreeau dauern. „Unser Ziel ist es, bei der Kontrolle der Ortsnetz- und Hausanschlussleitungen undichte Stellen aufzuspüren“, erklärt der EWE Netz-Bezirksmeister Gordon Drews. Im gesamten EWE-Netzgebiet überprüft das Unternehmen jährlich etwa 25.000 Kilometer.
Erdgas besteht im Wesentlichen aus Methan und ist leichter als Luft. Sollte eine Gasleitung auch nur eine minimale Undichtigkeit aufweisen, steigt das Erdgas an die Oberfläche. „Wir nehmen es dann dort mit Hilfe einer Art High-Tech-Nase wahr“, so Gordon Drews. Das Messgerät bestehe aus einem langen Stab mit einem weichen Plastikteppich. „Darunter wird ständig Luft angesaugt, die in das eigentliche Messgerät geleitet wird. Sobald der Methan-Anteil pro Kubikmeter Luft höher als ein Hunderttausendstel ist, piept das Gerät“, erläutert der Bezirksmeister die Prozedur. Drews: „Unsere Kontrollen zeigen, dass unser Gasnetz in einem sehr guten Zustand ist. Die Anzahl der Schäden ist durch unsere kontinuierliche Instandhaltung und Wartung, aber auch unsere langjährigen Erfahrungen weitaus niedriger als im Bundesdurchschnitt”. Der hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandard mache sich ebenfalls in den geringen Unterbrechungen der Gasversorgung bemerkbar: 1,6 Minuten je angeschlossenem Verbraucher im Jahr 2015 im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt von 1,7 Minuten.
Neben den Leitungen entlang der Straße müssen bei den Routine-Überprüfungen auch die Hausanschlüsse auf den Privatgrundstücken kontrolliert werden. „Gerade hier werden immer wieder Leckagen entdeckt, die durch Bodeneinschlaghülsen für Zaunpfosten verursacht werden“, warnt Gordon Drews. EWE Netz bittet daher um Verständnis, wenn für die Prüfarbeiten Grundstückseinfahrten und Gärten betreten werden müssen. Drews: „Wir kontrollieren jeden Meter Leitung, um eine mögliche Leckage auszuschließen. Wir bitten daher alle Grundstückseigentümer um Unterstützung bei dieser wichtigen Tätigkeit“. Marcel Ludewig und Christoph Gudenschwager von der Firma GDF aus Fredersdorf führen die Überprüfung im Auftrag von EWE Netz durch. Sie können jederzeit ihren Vertragsfirmenausweis vorzeigen.  
Für Anschlussnehmer sind die Sicherheitsüberprüfungen kostenlos. Die Überprüfung erfolgt in einem regelmäßigen Turnus von vier Jahren.


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