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31.08.17 14:56 Alter: 26 days

Die Vorstände der Euroregion Pro Europa Viadrina trafen sich

Austausch über Zusammenarbeit

Für die Zukunft: Die Vorstände der Euro-<br />region um Frankfurts Oberbürgermeister<br /> Dr. Martin Wilke (m.) unterzeichneten eine <br />Kooperationsvereinbarung: 	Foto: Euroregion

Für die Zukunft: Die Vorstände der Euro-
region um Frankfurts Oberbürgermeister
Dr. Martin Wilke (m.) unterzeichneten eine
Kooperationsvereinbarung: Foto: Euroregion

Ostbrandenburg (geh). Im August trafen sich der deutsche und der polnische Vorstand der Euroregion Pro Europa Viadrina statt.

Alle Beteiligten haben sich über die zukünftige grenzübergreifende Zusammenarbeit im Grenzgebiet Brandenburg-Wojewodschaft Lubuskie ab 2020 ausgetauscht. Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) und Vorstitzender des deutschen Trägervereins begrüßte die Gäste auf der IGA Berlin.
Ursula Bretschneider aus dem Brandenburgischen Europa-Ministerium und Zbyszek Zaborowski vom Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie reflektierten aus ihrer Sicht die Perspektiven. Die beiden Vorstände der Euroregion Pro Europa Viadrina sprachen sich unter anderem für die Kontinuität von Strukturen, insbesondere Beibehaltung der regional etablierten Interreg-Fördergebiete im deutsch-polnischen Grenzgebiet, aus. Alle waren sich einig, dass es aufbauend auf dem gemeinsam Erreichten weiterhin gelten soll, die Potenziale des gemeinsamen Grenzgebietes zu erschließen und dass es hierfür auch zukünftig der öffentlichen Förderung vor allem der EU bedarf.
Zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in der Euroregion nahmen die beiden Vorstände das Treffen zum Anlass, eine Partnerschaftsvereinbarung zum gemeinsamen Projekt „Coaching Viadrina“ feierlich zu unterzeichnen.
Das Vorhaben richtet sich an alle Akteure der deutsch-polnischen Zusammenarbeit aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens mit dem Angebot, ihre Kenntnisse und Kompetenzen im Management deutsch-polnischer Projekte durch Coaching zu verbessern, bestehende Partnerschaften zu vertiefen und neue grenzübergreifende Partnerschaften zu initiieren. Jetzt wollen sich die Geschäftsstellen mit einem Online-Fragebogen an die Akteure wenden, um das Angebot des Projektes zu konkretisieren.


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