17.03.17 12:03 Alter: 154 days

Pfarrer Senckel, Vater des Schulsparens

Sonderausstellung

Erinnerten an Ernst Senckel: Urgroßnichte<br /> Irmgard Jeschke (l.) und Manfred Jeschke <br />(2.v.l.). 	Foto: Holger Swazinna/S-OS

Erinnerten an Ernst Senckel: Urgroßnichte
Irmgard Jeschke (l.) und Manfred Jeschke
(2.v.l.). Foto: Holger Swazinna/S-OS

Frankfurt/Oder (eb/gla). Im Museum Viadrina wurde eine
Kabinettausstellung zum Thema „Pfarrer Ernst Senckel: Vater des deutschen Schulsparens“ eröffnet.


Mit dieser Ausstellung soll an die Einrichtung der ersten Schulsparkasse in Brandenburg erinnert werden, die vor 150 Jahren im heutigen Ortsteil Hohenwalde eröffnet wurde.
Der Direktor der Städtischen Museen Junge Kunst und Viadrina, Dr. Martin Schieck, eröffnete die Ausstellung. In seinen Grußworten hob er die Bedeutung der Arbeit des Pfarrers und Lehrers in der damaligen Gemarkung Hohenwalde-Markendorf und die als Begründer des Schulsparens in Deutschland hervor. Schieck begrüßte unter den Gästen Sparkassenvorstand Harald Schmidt, die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde, Beatrix Forck, und ein Familienmitglied der Familie Senckel, Urgroßnichte Irmgard Jeschke. Letztere war mit ihrem Ehemann, Manfred Jeschke, angereist, der seit vielen Jahren die Chronik der Familie Senckel fortschreibt.
„Mit der Unterstützung dieser Ausstellung verfolgen wir das Ziel, unsere fast 195-jährige Geschichte zu pflegen beziehungsweise an sie zu erinnern“, sagte Harald Schmidt. Die Ausstellung selbst rückt den Menschen Senckel in den Vordergrund und bettet ihn in das allgemeine Zeitgeschehen ein. Die Eröffnung der Ausstellung wurde musikalisch umrahmt vom Chordirektor der Singakademie Frankfurt (Oder), Rudolf Tiersch. Die Ausstellung zeigt mehrere Exponate aus Zeiten, in den das Schulsparen aktiv betrieben wurde. Sie ist vom 9. März bis 6. August 2017 geöffnet.