Frankfurt/Oder (geh). René Wilke (Die Linke) hat sich entschieden, für das Amt des Oberbürgermeisters zu kandidieren.

Offiziell hat der Landtagsabgeordnete seine Kandidatur erst nach Redaktionsschluss bekannt gegeben. Auf Anfrage bestätigte er seinen Entschluss schon vorab. Leicht sei ihm das nicht gefallen, aber Wilke wolle nicht mit ansehen, dass es noch acht Jahre lang so weiter geht wie bisher. „Ich glaube, wir brauchen einen Generationswechsel an der Stadtspitze”, sagte der 33-Jährige am Telefon. Zwar gebe es viele junge Leute in Führungspositionen, aber „die sitzen nicht an den Schalthebeln”. Dabei wüssten genau die, was die Stadt braucht, um attraktiv für die nächsten Generationen zu werden. Sollte René Wilke Oberbürgermeister werden, wolle er einen neuen Politikstil etablieren. Mit ihm an der Spitze solle die Verwaltung den Menschen das Leben ein bisschen leichter machen und nicht schwerer. Er stehe für eine Ermöglichungskultur.
Details zu seiner Kandidatur und dem Team dahinter gibt es im nächsten „Der OderlandSpiegel” zu lesen.