Frankfurt/Oder (daf). Das erste Mal in der Amtszeit des Oberbürgermeisters Dr. Martin Wilke wurde ein Einbürgerungsfest gehalten.

Von 2014 bis heute wurden insgesamt 91 Personen eingebürgert. Diese Personen enstammen aus 21 verschiedenen Staaten. 54 von den 91 Personen kamen aus Polen und bilden somit die größte Fraktion, gefolgt von fünf Ukrainern und vier Russen. Somit wurde „der Tag der Deutschen Einheit als Anlass genommen”, wie Dr. Martin Wilke sagte, um mit den eingebürgerten Personen zu feiern, aber auch um über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Stadt Frankfurt (Oder) zu sprechen. So meldete sich beispielsweise Beata Schubert, gebürtigt aus Polen und betonte, dass sie sich in der Stadt wohl fühle, aber etwas mehr los sein könnte bezogen auf Freizeitmöglichkeiten.
Daraufhin versuchte der Oberbürgermeister mit allen Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Darunter auch mit Robert und Meliha Karney. Meliha stammt aus Bosnien-Herzegowina und lebt seit 2001 in Frankfurt (Oder). Die Angestellte und ihr Mann haben gemeinsam mit Dr. Martin Wilke die diesjährigen Wahlen reflektiert. Auch Familie Schwarze haben die Wahlen nicht kalt gelassen und die Ergebnisse besprochen. Familie Schwarze um Wolfgang und Jolanta fühlen sich ebenso wohl in Frankfurt (Oder) seien aber nach den Wahlergebnissen „sehr erschrocken” gewesen. Jolanta stammt aus Polen und wohnt seit 2010 gemeinsam mit ihrer Familie in Frankfurt (Oder). Zuvor lebte die Familie in der Nachbarstadt Slubice. Über sechs Kinder kann sich das Ehepaar freuen. Mit beim Fest waren Natalia (8 Jahre) und Julia (5 Jahre). Neben Essen und Trinken erhielten die eingeladenen Gäste auch eine DVD, die in drei kurzen Animationsfilme, von deutsch-polnischen Studenten bearbeitet, über die Geschichte und Berühmtheiten Frankfurts berichtet.