Eisenhüttenstadt (hn). Ganze 187.000 Besucherinnen und Besucher zählte das 18. Eisenhüttenstädter Stadtfest am vergangenen Wochenende, damit 8.000 mehr als im vorigen Jahr.

Bereits am Freitag Nachmittag fanden sich ungewöhnlich viele Menschen auf der Festmeile ein, bevölkerten den Grillstand der Saarlouiser Feuerwehr oder hofften, nach dem Fassbieranstich im erheblich vergrößerten Hütte-Treff-Zelt von Bürgermeisterin Dagmar Püschel und Mathias Schenke, dem Direktor der Direktion Süd der Sparkasse Oder-Spree einen Plastebecher voller Gerstensaft zu erhaschen.
Zehn Grad weniger als im Vorjahr sorgten für eine angenehme Temperatur und dafür, dass sich viele auf die Straße wagten, um die Angebote der Gastronomen, Händler, Fahrgeschäfte und Künstler in Augenschein zu nehmen. Die Kinder eroberten den überdimensionalen Sandkasten am Friedrich-Wolf-Theater, gegenüber der Bühne von Cocolorus Diaboli - der Mittelaltershow, die besonders in den Abendprogrammen viele Partyfreunde in ihren Bann zog.
Die Gala der Region zeigte wieder Beispiele hoher künstlerischer Qualität der Vereine. Mit Beifall wurde zum Beispiel das Stadtfestlied von ELKADI bedacht, ebenso wie der Auftritt des Orchesters der Musikschule. In der von der Sparkasse finanzierten Lasershow am Samstagabend gab es wieder eine tolle Geschichte und ein Gedenken an den gestorbenen Snowy-Komponisten Axel Titzki.
Im Zelt von ArcelorMittal konnten die Gäste die Arbeit eines 3D-Druckers beobachten, an chemischen Experimenten und am beliebten Familienquiz teilnehmen. Auch der TAZV und die GeWi waren mit Mitmachangeboten dabei. Und auch kleine Vereine wie das Tierheim oder Hütte-Help präsentierten sich.
Viel hatten die Organisatoren in die Sicherheit investiert. Abgesperrte Zugangsstraßen, ein überaus aktiver Sicherheitsdienst und die ständig präsente Polizei sorgten für unbeschwerte Feierlaune.