Frankfurt/Oder (gla). Mit Musik und Tanz feierten Betreute und Mitarbeitende das 25. Jubiläum der Gronenfelder Werkstätten.

Zu Beginn der Festveranstaltung im Großen Saal des Kleist Forums wurde ein Film gezeigt. Er enthielt unter anderem Szenen vom Topfmarkt, aus dem Bio- und dem Tante Emma Laden, dem Café Luise, den Werkstätten und dem Wildpark.
„Sie, ihr, du und ich, wir alle sind die Gronenfelder Werkstätten“, sagte Geschäftsführer Frank Hoffmann in seiner Ansprache. Er hieß den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Wichern Diakonie Ulrich Junghanns, den Vorstand Matthias Kube und Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke willkommen. Diese Drei richteten auch Grußworte an die Anwesenden.
Das Landgut Gronenfelde gibt es schon länger als 25 Jahre, aber „mit der deutschen Einheit, mit der Freiheit und Demokratie ist mehr möglich geworden, und Sie haben das auch genutzt“, sagte Junghanns, „alle sind wichtig, aber die Gronenfelder Werkstätten sind die Schatzkammer der Wichern Diakonie“. Die Produkte der gemeinnützigen Werkstätten sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Dr. Wilke sagte, dass auch er gern mit seiner Frau ins Café Luise und mit dem Enkel in den Wildpark Rosengarten geht. Matthias Kube zählte die seiner Meinung nach wichtigsten Eigenschaften für die Tätigkeit in Gronenfelde auf: zusammenarbeiten, Druck aushalten, schnell sein, geschickt sein und viel Puste haben. Angesichts letzterer hatte er 25 Luftballons mitgebracht. Diese wurden von mehreren Teams um die Wette aufgeblasen. Dem Team von Ulrich Junghanns und Dr. Martin Wilke gelang das zuerst.
Im Anschluss begann das musikalische Programm mit einem Helene-Fischer-Double. Die Tanzfläche vor der Bühne füllte sich schnell. Im Foyer gab es Brezen und Getränke.