Grünheide (eb/gla). 1984 fanden sich Menschen aus Grünheide zusammen, um dem Chorgesang zu frönen.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gaben sie sich im Jahr 1991 den Namen „Löcknitzchor Grünheide“, wurden Mitglied im Brandenburgischen Chorverband und gehören jetzt zum Sängerkreis Oder-Spree.
Im Laufe der Jahre verließen die Tenöre und Bässe den Verein. So stellten sich die Frauen 1998 als Frauenchor neu auf. Derzeit gehören 23 Sängerinnen aus Grünheide und den umliegenden Gemeinden zum Chor. Auch aus anderen Landkreisen und aus Berlin reisen die Sängerinnen zu den allwöchentlichen Proben im Havemann Klubhaus in Grünheide an.
Die Literatur wählen die Sängerinnen gemeinsam mit dem Chorleiter Johannes Voigt aus, einem ehemaligen Berufssänger im Rundfunkchor Berlin. Er leitet den Chor seit 2007 und bearbeitete schon viele Titel. Neben der Frauenchormusik aus Klassik und Romantik gefallen den Sängerinnen auch Lieder aus neuerer Zeit, insbesondere die Kompositionen und Bearbeitungen von Reiner Kluge, dem langjährigen Freund des Chors.
Überwiegend singt der Chor a capella. Wird Klavierbegleitung benötigt, übernimmt das die Chorsängerin und Pianistin Gisela Bergt. Im Juli 2015 nahm der Löcknitzchor als einziger deutscher Chor am internationalen Sommersingen der Chöre in Prag teil.
Anläßlich des 25-jährigen Bestehens des Chors gibt er am Sonntag, 18. September 2016 ein Jubiläumskonzert in der evangelischen Kirche Grünheide um 15.30 Uhr. Dabei möchten die Sängerinnen ihre CD „Im Grünen“ vorstellen, die speziell für diesen Tag aufgenommen wurde und einen kleinen Teil des Repertoires widerspiegelt, und interessante Einblicke in sein Vereinsleben geben.