Frankfurt/Oder (daf). Der 5. Tag des Vorschulkindes wurde vorige Woche in der Aula der „Erich Kästner”-Grundschule veranstaltet.

Pünktlich wie das Läuten der Schulglocke begrüßte Schulleiter Dietrich Krüger die Interessierten in der vollen Aula. „Auch eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt” - mit diesem chinesischen Zitat übergab er anschließend das Wort an die Vortagenden. Vorgesehen waren sieben Vorträge, die jeweils nur sieben Minuten lang sein durften.
Den Anfang machte Dr. Britta Leeder zum Thema „Konzentration”. Wie konzentriert sich ein Kind einer Beschäftigung widmen kann, hänge beispielsweise auch davon ab, wie interessant es für das Kind ist. Schlaf, Ruhe, Ernäherung und vor allem Spielen seien hilfreiche Stützen um die Konzentration des Kindes zu fördern. Anschließend erhielten die Eltern von Tsulbuur Erdenechimeg aus dem Gesundheitsamt wichtige Hinweise zur Schuleingangsuntersuchung.
Alexandra Block, Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle  zeigte den aufmerksam zuhörenden Müttern und Vätern eine kurze Videofrequenz von drei spielenden Kindern im Freien. Danach wurde das Video mit dem Ziel ausgewertet aufzuzeigen, dass Kinder beim Spielen einen Lern- und Entwicklungsprozess in sozialer sowie eigenverantwortlicher Sicht vollziehen.
Im weiteren Verlauf sprachen Dr. Jan Schwendowius über Entwicklungsfenster und Christine Malkowsky zu Aufnahmeverfahren an Grundschulen. Schulpsychologin Sabine Makowski gab Tipps, wie das letzte Vorschuljahr gemeinsam genutzt werden könnte. Franka Grösch erklärte die Bedingungen für den Schriftspracherwerb.