Ostbrandenburg (geh). Für den diesjährigen Regionalwettbewerb Brandenburg Ost „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ sind 57 Projekte bei der Jury eingegangen.

Am 28. Februar wird es für die 83 Teilnehmer aus 16 Schulen und Institutionen im Zentrum für Erneuerbare Energien „Hermann Scheer“ in Eberswalde ernst. Ausrichter ist der regionale Energiedienstleister EWE. Am Ende des Wettbewerbstages steht fest, wer sich fürs Brandenburger Landesfinale in Schwarzheide qualifiziert hat. Das Motto des 54. Wettbewerbsjahres lautet „Frag Dich!“.
Auch in diesem Jahr zeigen die jungen Forscher wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik sowie Technik. Die Nachwuchsforscher widmeten sich in den vergangenen Wochen und Monaten Robotern, die mit Gedanken kontrolliert werden können, oder erprobten, ob die Alltagsdroge Koffein Mythos oder Wirklichkeit ist. Andere tüftelten an einem Aufräumroboter aus Legobausteinen, testeten den Einfluss der Sinne auf das Essverhalten oder erforschten, ob vegane Ernährung die Leistungsfähigkeit verbessert. Die Beispiele zeigen, dass die Themenvielfalt der Forschungsprojekte bei Jugend forscht nahezu grenzenlos ist.
„Ins Rennen gehen auch wieder einige Projekte, die sich mit Energiethemen beschäftigten“, freut sich Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter und Gastgeber des Regionalwettbewerbs. „So untersuchten Schüler beispielsweise, ob man Zeolith zukünftig als Wärmespeicher nutzen könnte oder wie eine Brennstoffzelle leistungsfähiger wird. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Jugend heute bereits Gedanken über eine nachhaltige Energieversorgung macht“, so Müller weiter. Auf www.jugend-forscht.de gibt es weitere Informationen.