Frankfurt/Oder (gla). 58 Studierende an der Europa-Universität Viadrina erhielten dieses Jahr Stipendien.

Damit belegt die Universität in Brandenburg einen Spitzenplatz bei Deutschlandstipendien. Obendrein ist es ein neuer Rekord für die Frankfurter Bildungseinrichtung. Im vergangenen Studienjahr waren es 51 Stipendien.
Im Rahmen einer Stipendienfeier am Donnerstag erhielten die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Förderungen und lernen ihre Stifterinnen und Stifter persönlich kennen. Neben den Deutschlandstipendien wurden auch 28 Leistungs- und 15 Sozialstipendien vergeben.
Adriana Rosa und Philip Murawski moderierten die Veranstaltung, musikalisch begleitet von Soren Gundermann und Thomas Strauch. Im Gedenken an den verstorbenen Dr. Richard Pyritz, Ehrensenator und Initiator des Rotary-Stipendienprogramms, legten alle Anwesenden eine Schweigeminute ein.
Zweck der Stipendien sei die „Unterstützung bedürftiger und Förderung besonders begabter Studenten“, erklärte Viadrina-Präsident Professor Dr. Alexander Wöll während seiner Ansprache. An die Empfänger der Studenten appellierte er: „Nutzen Sie die Chance, die Sie für Ihre Zukunft mit einem Studium an der Viadrina haben, und werden Sie erfolgreich“.
Stellvertretend für alle Stipendienstifter richtete Barbara Hardkop vom Rotary International Distrikt 1940 einige Worte an das Publikum. Worauf es ihrem Service-Club ankomme, sei nicht das Geld, sondern die Freude: „Freude teilt man, Geld muss man eintauschen. Freude ist ansteckend, Geld leider nicht.“
Im Namen aller Empfänger bedankte sich Nicole Mähler für die Stipendien: „Für mich bedeutet es ein Stück mehr Freiheit“. Ein Stipendium gibt ihr mehr Zeit, ein eigenes Studium zu wählen und ihren Horizont zu erweitern. Es bedeute nicht nur eine Belohnung für Leistungen der Vergangenheit, sondern auch eine Chance für die Zukunft und Motivation für die Gegenwart.