Seit über acht Monaten bin ich schon in der Redaktion vom OderlandSpiegel als Volontär tätig. Das bedeutet auch, dass ich bereits alle vier Jahreszeiten auf meiner Arbeit erlebt habe. Im Herbst angefangen, den Winter „überlebt”, den Frühling verbracht und jetzt gerade dabei, den Sommer zu genießen. Immer wieder bemerkenswert, wie schnell die Zeit doch vergeht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich während meiner Probewoche, noch ziemlich grün hinter den Ohren und etwas verunsichert, selbstständig zum ersten Termin aufmachte. „Nicht vergessen: Zitate mitbringen und gute Fotos machen”, hieß es nur beiläufig. „Ja, na klar”, war meine Antwort, obwohl ich gar nicht wusste, ob wirklich alles klar war. Aber mittlerweile reise ich nahezu durch ganz Ostbrandenburg. Ob in Frankfurt (Oder) selbst, im Landkreis Oder-Spree oder in Märkisch-Oderland - ich war gefühlt schon überall. Besonders schöne Stunden hatte ich dabei mit unserem Dienstwagen, dem ich den Namen „Agnieszka” gab. Ohne „sie” geht es nirgendwohin, wenn es mal wieder von auswärts was zu berichten gibt. Aber nicht nur „Agnieszka” bleibt mir treu. Auch meine zahlreichen Kollegen begleiten mich durch meine Arbeit. Katja, Georg, „Matse”, „MC”, Lena, Sven, Jörg, Tini und all die Anderen sind dabei, wenn ich mal wieder Quatsch mache oder Blödsinn rede. Selbst mit meinem Chef, dem Herrn Ewest kann ich gut lachen, was wohl auch nicht so selbstverständlich ist. Tja und nun sitze ich hier und schreibe bereits an meinem ersten Kommentar, was normalerweise Katja oder Georg gebührt. Ob das automatisch heißt, dass die beiden mit meiner Arbeit zufrieden sind? Ich zumindest bin es mit ihnen.