Ich bin hocherfreut, dass so viele Menschen meine Arbeit würdigen und selbst zum Jahreswechsel intensiv den OderlandSpiegel lesen. Mit der letzten Ausgabe für 2017 haben wir uns auch richtig Mühe gegeben. Dabei lag uns besonders Seite 12 am Herzen. Meine Kollegen und ich wollten die Leserschaft mit einem Lächeln im Gesicht ins neue Jahr schicken. Dabei haben wir noch ein Augenzwinkern draufgelegt. Uns bereiteten die ausgedachten Nachrichten auf dieser Seite erst viel Kopfzerbrechen, dann viel Freude. Leider gibt es in der Stadt natürlich wieder viel zu viele Spaßbremsen, die unsere richtig echten FakeNews falsch interpretiert haben und mit ihren Tiraden auf Facebook aus einem kleinen Scherz eine Staatsaffäre machen mussten. Wenigstens haben diese Meckerer den eigentlichen Sinn von FakeNews erkannt: Einer streut ein Gerücht und tausend Andere springen auf. Wunderbar. Aufgabe erfüllt. Was den Inhalt angeht: Die ausgedachte Nachricht hat überhaupt nichts mit dem OB-Wahlkampf zu tun. Erstens hat der in meinen Augen noch gar nicht begonnen. Und zweitens: Muss denn immer alles so bierernst vonstatten gehen? Auf der kritisierten Seite war zweimal groß vermerkt, dass es sich um Falschmeldungen handelt. Wer in der Öffentlichkeit stehen will, sollte mit Öffentlichkeit auch umgehen können. Selbst in dieser humorvollen Form. Und was ist so schlimm daran, Pressesprecher unserer kreisfreien Heimatstadt zu sein? Es ist ein anstrengender Posten, aber kein unwürdiger. Wer in dem Beitrag die Satire nicht erkennen kann, sei beruhigt: Ich verspreche, fleißig zu üben. Spätestens zum 1. April gibt es weitere FakeNews. Mal sehen, wer dann die Hauptperson ist. Vielleicht der neue Oberbürgermeister?