Das Wasser läuft mir im Mund zusammen, wenn ich sie vor mir liegen sehe. Sie bestechen durch ihre Natürlichkeit und auch durch ihre Unberührtheit. Sie sind knackig und prall, so vollkommen wie kaum etwas auf Erden. Wenn ich mit den Händen über ihren makellosen, faltenfreien Körper streiche, möchte ich einfach nur noch reinbeißen. Und die roten Bäckchen bereiten mir so Lust, sie voll und ganz zu vernaschen. Sie müssen nicht groß sein. Sie müssen nur gut sein. Ich kann gar nicht genug von ihnen kriegen. Zwei, drei Mal am Tag brauche ich es einfach - dieses unwiderstehliche Gefühl der absoluten Extase. Das schafft pure Glückseligkeit. Dann gibt es aber hin und wieder auch diese Momente, in denen mir die weichen, sanften Geschöpfe lieber sind. Sie gehören zur alten Sorte und besitzen eine gewisse Reife. Dass sie gezeichnet sind von der Zeit, macht sie oftmals noch attraktiver. Es ist, als ob sie auf der Zunge zergehen. Sie bestechen durch ihren Charme. Aber das Beste an ihnen ist, dass auch die Kinder sie lieben, weil sie einfach gute Laune machen. Noch lustiger ist das Leben mit den grünen Exemplaren. Auch wenn - oder gerade weil - sie oft sauer sind, bringen sie ihre Umgebung schnell zum Lachen. Das ist besonders in der heutigen Zeit eine Tugend, die viel zu schnell und viel zu oft unterschätzt wird. Egal, auf welchen der drei Typen die Wahl fällt - sie alle tragen zum Wohlbefinden bei. Menschen, die sich regelmäßig diesen Genuss gönnen, leben viel gesünder. Es sollte gar nicht oft genug gesagt werden, dass Äpfel aus Ostbrandenburg immer eine Versuchung wert sind.