„Das Glück kann nicht, wie ein mathematischer Lehrsatz, bewiesen
werden, es muss
empfunden werden, wenn es da sein soll”.


Das, liebe Leserinnen und Leser, wusste schon Heinrich von Kleist. Weihnachten ist nicht selten der Zeitpunkt, an dem über das Glück im Leben nachgedacht wird. Habe ich es in den vergangenen Monaten erleben dürfen? Wenn ja, wird es so bleiben? Oder kann es noch besser kommen? Was bedeutet das Glücklichsein eigentlich? Das müssen alle Menschen für sich selbst herausfinden. Auch, wenn die vorige Woche ihre Schatten auf die glitzernde Festtagswelt geworfen hat, ist das kein Grund zu verzagen. Vielmehr sollten wir die schrecklichen Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin zum Anlass nehmen, uns auf das Schöne zu besinnen. Es braucht keine teuren Geschenke. Die Möglichkeit, mit den Liebsten Zeit verbringen zu können, ist doch schon viel wert. Das kann der ganze Kommerz nicht aufwiegen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Hektik beiseite schieben können. Und dass es Ihnen gelingt, sich auf das zu freuen, was noch vor Ihnen liegt. Bitte genießen Sie die Weihnachtstage, lassen Sie sich verwöhnen und bleiben Sie Ihrem Ich treu.

Herzlichst,
Katja Gehring