Mit der Eröffnung der etlichen Adventsmärkte in Ostbrandenburg ist es gewiss: Weihnachten kommt - auch dieses Jahr. In gut drei Wochen müssen die Vorbereitungen abgeschlossen sein. So was ähnliches habe ich vor zwei Jahren schonmal geschrieben. Mal ehrlich, es ist doch wirklich immer das gleiche. Was gibt es zu essen? Ente? Gans? Oder nur Würstchen mit Kartoffelsalat? Machst du den oder muss ich? Bei wem wird gefeiert? Welche Geschenke landen unterm Tannenbaum? Brauchen wir überhaupt einen? Gehen wir Heiligabend in die Kirche? Und wo feiern wir eigentlich Silvester? So viele Fragen auf einmal, die beantwortet sein wollen... Und trotz aller Schimpferei auf den Stress in der Vorweihnachtszeit traut sich niemand mit ruhigem Gewissen dem Trubel den Kampf anzusagen. Jedes Wochenende geht es mit den Kindern und Enkelkindern auf den Weihnachtsmarkt - in der Hoffnung, dass der Stand mit dem Grünkohl doch noch aufgestellt und die heiß ersehnte Losbude einfach nur übersehen wurde. Täglich werden die lieben Kleinen an ihren Wunschzettel erinnert. Darauf stehen dann wahrscheinlich wieder lauter Dinge, von denen Eltern nicht die leiseste Ahnung haben. Und auch wenn es nicht besonders klimafreundlich ist, wird natürlich nach dem perfekten Weihnachtsbaum gesucht. So einen, der nicht zu klein für das Wohnzimmer und nicht zu groß für das Auto ist. Bis der gefunden ist, kann im Familienrat ganz demokratisch über die Farbe des Weihnachtsschmucks abgestimmt werden, damit an Heiligabend und den Tagen danach alle zufrieden und zusammen das Fest der Liebe genießen können. Was gibt es schöneres?