Kuddelmuddel steht uns bevor. Nach dem Wochenende ticken die Uhren in Deutschland wieder anders. Vor oder zurück? Zurück oder vor? Oder alles doch erst eine Woche später? Das sind hier die Fragen, die sich viele am Sonntagmorgen stellen werden. Weil wir aber nicht in einer Quizshow sitzen, folgt die Antwort prompt: Die Uhr wird an diesem Wochenende vorgestellt und uns damit eine Stunde Schönheitsschlaf geklaut. Blöd ist, dass sich die innere Uhr bei manchen Menschen nicht so leicht verstellen lässt. Und so kommt es gar nicht selten vor, dass aus enthusiastischen Frühaufstehern total grantige Morgenmuffel werden. Und für Familien wird es am Abend kompliziert, wenn die Kiddies ab Montag mit dem Argument kommen, dass es draußen taghell und deshalb noch keine Schlafenszeit ist. So schinden sie die eine oder andere Stunde Spielzeit. Und je älter sie werden, desto weniger glauben sie an das Märchen von der Schlafpolizei. Gut haben es ab nächster Woche auch die, die werktäglich um sechs Uhr aufstehen müssen. Denn eigentlich wäre es nach der Umstellung zu dieser Zeit erst fünf Uhr. Fazit: Der Nachtschlaf dauerte eine Stunde länger. Das ist natürlich totaler Quatsch. Aber irgendeine Möglichkeit muss es ja geben, sich diesen oft kritisierten Wechsel von Winterzeit zu Sommerzeit und umgekehrt schön zu reden. Eines ist sicher: Mit der Umstellung auf Sommerzeit sind wärmere Temperaturen meist keine unrealistischen Wunschträume mehr. Wenn sie da sind, kann es ja ganz schön sein, die längeren Abende gemeinsam mit den Lieben bei Grillfleisch und roter Brause zu genießen.