Frankfurt/Oder (geh). In Rosengarten wurde vorigen Samstag das Rosenfest - organisiert von den Mitgliedern des Ortsvereins Rosengarten - gefeiert.

Traditionell begann das Fest offiziell mit dem Einmarsch der Fanfarengarde, deren Mitglieder sich dann an der Bühne sammelten. Bis das Spiel der Musiker nicht beendet war, passierte nicht viel auf dem Festplatz. So viel Respekt musste sein.
Wer ein Los für die beliebte Tombola kaufen wollte, hatte sich bis nach 14 Uhr zu gedulden. Umso länger war dann auch die Schlange vor diesem Stand. Ähnlich sah es an dem Pavillon aus, an dem es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen gab. Die Entscheidung bei solch leckerer Auswahl fiel schwer. Weil ein Stück aus dem umfangreichen Sortiment aber nur 50 Cent kostete, ließen sich die Gäste die Teller voll packen.
Während die Großen es sich an einem der ausreichend aufgestellten Tische gemütlich machten, konnten sich die Kinder schminken lassen. Nach einigen Minuten wurden so aus kleinen Mädchen zauberhafte Feen und aus den Jungs Piraten. An anderer Stelle auf dem Festgelände luden die Frauen der Kreativgruppe des Ortsvereins Rosengarten zum Basteln ein. Aus vorbereiteten, farbigen Blättern konnten Marienkäfer oder Frösche gebastelt werden. Große Wackelaugen zum Aufkleben machten die kleinen Kunstwerke perfekt. Natürlich gab es dazu professionelle Anleitung durch die Frauen der Kreativgruppe.
Sportlich ging es wie in jedem Jahr am Rosenbaum zu. Ganz oben hingen kleine Geschenke, die von kletternden Kindern ohne Mühe gepflückt wurden. Für einen Besuch des Rosenfests hatte sich auch Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke Zeit genommen. Kurz hinter dem Eingang - der wie in jedem Jahr passend dekoriert war - wurde er von Konrad Pintaske, Vorsitzender des Ortsvereins Rosengarten und von Ortsvorsteher Dr. Christian Mirle begrüßt und über die Höhepunkte informiert. Gern nahm Wilke die Hinweise zum Festgeschehen mit auf seinen Streifzug über das Festgelände.