Ostbrandenburg (eb/geh). Andreas Gliese wird zur nächsten Landtagswahl erneut als Direktkandidat der CDU in seinem Wahlkreis antreten.

Der Landtagsabgeordnete wurde 2014 bereits direkt gewählt im Wahlkreis 29, zu dem neben Eisenhüttenstadt auch die Ämter Brieskow-Finkenheerd, Schlaubetal, Neuzelle und die Stadt Friedland gehören. Die Ernennung erfolgte während einer Mitgliederversammlung in Neuzelle. Vorgenommen hat Andreas Gliese sich, weiter an seinen bereits begonnenen Projekten zu arbeiten. Der Bio-Landwirt und ausgebildete Tierarzt, der außerdem Sprecher für Landwirtschaftspolitik seiner Fraktion ist, möchte sich weiterhin im Landesparlament für seinen Wahlkreis einsetzen.
„Ich werbe für fünf weitere Jahre um das Vertrauen der Bürger in meinem Wahlkreis. Wichtig ist mir, unsere ländliche Bevölkerung fernab der Landeshauptstadt im Blick zu haben”, so Gliese. Dazu gehöre, die wichtigen Infrastrukturprojekte in der Region weiter voranzutreiben, allen voran die Ortsumgehung der B112 zwischen Eisenhüttenstadt und Neuzelle und die Ortsdurchfahrt mit Brücken der L373 in Groß Lindow.
Auch die dringend benötigte Verbesserung der digitalen Infrastruktur müsse auf den Weg gebracht werden. „Die Akzeptanz von Politik verbessern, das ist mein Ziel bei allem, was ich mache”, erklärt der CDU-Politiker. Das gehe nicht ohne einen maßvollen Ausgleich und die Reaktion auf Probleme in Spannungsfeldern: Dazu gehöre der Ausgleich zwischen Asylrecht auf der einen und Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft auf der anderen Seite und, dass für die Sicherheit der Bürger und die Funktions- und Zukunftsfähigkeit des Rechts- und Sozialsystems Vorsorge zu treffen ist sowie der Ausgleich zwischen Stadt und Land. Das zeige sich zum Beispiel auch in einem gesunden Maß halten beim Ausbau der umstrittenen Windkraftenergie.
„Zuhören, abwägen und kämpfen für die besten Lösungen, das ist mein Leitsatz”, so Gliese. Auch in scheinbar aussichtslosen Ausgangssituationen wie bei der Kreisgebietsreform, die die Landesregierung unbedingt durchboxen wollte, könne Bürger- und Politikengagement Früchte tragen. „Der Widerstand gegen die Reform hat sich am Ende ausgezahlt und die Regierung musste ihre Pläne angesichts des massiven Widerstands begraben“, sagt Andreas Gliese, der gleichzeitig auch Kreistagsmitglied und Stadtverordneter in Friedland ist.