Henzendorf (hn). Zum fünften Mal trafen sich Kinder, Eltern und Großeltern aus Ossendorf, Bahro, Göhlen, Kobbeln, Treppeln und Henzendorf, um gemeinsam den Internationalen Kindertag zu feiern.

Ins Leben gerufen wurde diese Tradition zu einer Zeit, als nur wenige Kinder geboren wurden und es sich nicht lohnte, in jedem Dorf eine eigene Party zu veranstalten. Regie führte in diesem Jahr Ines Andreas, Ortsvorsteherin von Henzendorf, unterstützt vom Heidegasthof Nauck, auf dessen Hof und Wiese das Programm stattfand. „In jedem Jahr richtet ein anderes Dorf die Veranstaltung aus“, so die Ortsvorsteherin. „Nun freuen wir uns, dass zwischen 50 und 60 Kinder von null bis 14 Jahren dabei sind.“ Für die Unterhaltung von Groß und Klein sorgten nicht nur die Knirpse aus dem Treppelner Kindergarten, sondern auch mehrere Tanzgruppen aus der Musikschule Guben und am späteren Nachmittag die Eisenhüttenstädter Sängerin Claudia Gerlach.
Wettbewerbe wie Kegeln, Angeln, Schweine füttern und Kinderarmbrustschießen brachten viel Kurzweil, ebenso wie die Fahrt mit dem Feuerwehrauto, die Hüpfburg und der Parcours der UNICEF-Gruppe. Imker Reinhard Schultke aus Drewitz bot Honigprodukte feil. Spaß gab es auch auf dem Jugendmobil der AWO sowie beim Schminken und Bemalen von Holzschatullen. Die Einnahmen aus Kuchenbasar und Tombola werden bereits für die 650-Jahr-Feier 2020 gespart.
Großen Dank richtete Ines Andreas an den Heidegasthof, der die Nutzung des Geländes und den Kuchenbasar gestattete sowie Strom, Wasser und Toiletten zur Verfügung stellte, eine Selbstverständlichkeit für Gerd Nauck, dessen Team auch für Gegrilltes und Getränke sorgte. Ihr Wunsch ist, dass es im Dorf weiter so gut läuft wie in den vergangenen Jahren, dass alle einander unterstützen und an einem Strang ziehen.
„Ohne die vielen Helferinnen und Helfer, die es heute gibt, wäre alles nicht so möglich“, sagte Andreas, die sich über viele Rückmeldungen freute. „Fluchtpunkt Zelt“ hieß es dann aber gegen 17 Uhr, als ein Wolkenbruch für den jähen Abbruch des Programms auf der Wiese sorgte.