Neuhardenberg OT Altfriedland (geh/gla). Dank einer großzügigen Spende konnte das Kriegerdenkmal restauriert werden.

Es war ein lang gehegter Wunsch der in Altfriedland lebenden Menschen. Nun ging er in Erfüllung.
Anfang August meldete sich bei Ortsvorsteher Dieter Arndt ein Spender, der nicht genannt werden möchte. Er bot an, 10.000 Euro für die Restaurierung zu geben, wenn die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. „Durch die bemerkenswerte Zusammenarbeit aller Akteure wurde das Vorhaben in nur drei Monaten umgesetzt“, teilte Ortvorsteher Dieter Arndt mit. Das schloss die Restaurierung und Ergänzung um eine Tafel für die Toten des Zweiten Weltkriegs ein. Diese Tafel trägt keine individuellen Namen, da es mit über 80 zu viele wären. Sie sind auf zwei Tafeln in der Klosterkirche zu lesen. Eine Trennung von militärischen und zivilen Opfern gibt es dort nicht.
Im Rahmen des Volkstrauertags fand beim Kriegerdenkmal ein kleines Gedenken für die Toten beider Weltkriege aus dem Ort statt.
Das Kriegerdenkmal wurde 1933 für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Arbeit gegeben. Es wurde damals durch Sammlungen in der Gemeinde und Spenden von Vereinen finanziert. 1934 wurde es mit einem großen Festakt eingeweiht. Die Kugel mit dem darauf befindlichen Kreuz ließ der erste Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg entfernen. Was aus den Originalstücken geworden ist, ist unbekannt. Einige der Buchstaben auf der Südseite entfernte die Dorfjugend als Trophäen.
Heute soll das Denkmal ebenso wie die Tafeln in der Klosterkirche mahnen, dass Kriege nur Not und Leid mit sich bringen und diese Altfriedländerinnen und Altfriedländer einen sinnlosen Tod starben.