Ostbrandenburg (geh). Im Februar ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Oder-Spree wieder zurückgegangen.

Das konnte Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) vorige Woche verkünden. Er sagte: „Der Arbeitsmarkt macht ein weiterhin sehr, sehr gutes Bild.” Auch die Winterzeit hätte die robuste Entwicklung am Ostbrandenburgischen Arbeitsmarkt nicht stoppen können. Der Frühjahrsaufschwung habe bereits im Februar begonnen, die Personalnachfrage kräftig zugelegt. Freyer: „Wir merken, Arbeitgeber aus wetterabhängigen Branchen sichern sich zeitig ihr Personal für die kommende Saison - etwa in der Landwirtschaft, im Gartenbau und im Tourismus”, so Freyer erleichtert. Die meisten Arbeitgeber näherten sich Zug um Zug den Berliner Gehälter an. „Da befremdet es mich immer wieder, dass etliche Arbeitgeber für eine Fachkraft nur Mindestlohn zahlen wollen”, kritisierte der Arbeitsagenturchef. Allen Jobsuchenden empfiehlt er, die Aktionstage „Jobs to go”, die monatlich in der Agentur für Arbeit veranstaltet werden, zu nutzen, sich dort unverbindlich zu informieren und den eigenen Marktwert zu testen.
Im Geschäftsstellenbezirk Eisenhüttenstadt hat sich die Arbeitslosigkeit von Januar auf Februar 2018 um 103 auf 3.099 Personen verringert. Das waren 350 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 7,3 Prozent. Vor einem Jahr standen noch 8,1 Prozent zu Buche. Dabei meldeten sich 544 Menschen neu oder erneut arbeitslos, 73 weniger als im Februar 2017. Gleichzeitig beendeten 650 Leute ihre Arbeitslosigkeit.
Seit Jahresbeginn gab es im geschäftsstellenbezirk Eisenhüttenstadt insgesamt 1.386 Arbeitslosmeldungen. Das entspricht einem Minus von 121 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1.052 Abmeldungen von Arbeitslosen.
Zurzeit hat die Agentur für Arbeit 593 freie Jobs anzubieten.