Eisenhüttenstadt (hn). Noch zwölf Tage läuft die Aktion, die armen Kindern in Moldawien Weihnachtsfreuden bescheren soll.

Viele Eisenhüttenstädter beteiligen sich inzwischen daran, auch Unternehmen wie die ABASA Gesundheitssport UG mit deren Inhabern, Rehatrainern René Hübner und Nico Wendemuth sowie Rehatrainerin Claudia Zerbin.
„Überall auf der Welt gibt es Armut“, sagte René Hübner, „und Moldawien liegt ja nicht ganz so weit weg, da wollen wir einfach nur helfen und mit dem Päckchen einem armen Kind eine Freude machen.“ Das sei für ihn ganz selbstverständlich, und es werde nicht bei dem einen Päckchen bleiben. Die Aktion sei ihm auch Anlass, darüber nachzudenken, die Patenschaft über ein Heimkind in Moldawien zu übernehmen, denn die Hilfe kann dort, wo die Armut sehr ausgeprägt ist, nicht groß genug sein.
Der Boxer und Vater von zwei Töchtern beteiligt sich zum ersten Mal an der Spendenaktion, hat sich aber vorgenommen, nun jedes Jahr dabei zu sein, will noch drei Kämpfe austragen und sich mit Nico Wendemuth dann ganz dem Fitnessstudio widmen, dort speziell ältere Leute mit Handicap und Rehabedarf betreuen, ihnen helfen, die körperliche Form zu halten und zu verbessern, alles in einem familiären Umfeld.
Ein Junge im Alter von fünf bis neun Jahren wird sich nun am Weihnachtsabend freuen können, über ein kleines Feuerwehrauto, eine Strickmütze, Handschuhe, Zahnpasta und Zahnbürste sowie Spiele und Schulmaterial, natürlich auch etwas Süßes.