Frankfurt/Oder (gla). Am Volkstrauertag wurden vielerorts Kränze niedergelegt. Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof sagte Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke (l.), dass es auch in der längsten Friedensperiode der europäischen Geschichte  wichtig bleibe, an die Opfer der Weltkriege und der Gewaltherrschaft zu erinnern, und vor einem erneuten Aufblühen des Nationalismus zu warnen. Die Grenzstadt zu Polen, dem ersten Opfer des Zweiten Weltkriegs, treffe dabei eine besondere Verantwortung. „Ich glaube heute sind alle zufrieden mit der friedlichen Nachbarschaft zu Polen“, sagte das Stadtoberhaupt. „Frankfurt (Oder) als internationale Stadt hat hier Zeichen gesetzt.“ Nach seiner Rede legten der Oberbürgermeister, seine Beigeordneten, Vertreter mehrerer Parteien und Bürger Kränze an den Gedenkkreuzen für die Kriegsopfer nieder. Am selben Tag wurde am Denkmal in der Nähe des Bahnhofs der gefallenen Eisenbahner und auf dem Anger der sowjetischen Truppen gedacht.