Eisenhüttenstadt (hn). Für das Engagement in der Flüchtlingsarbeit wollen Verantwortliche der Stadt Luckau den Eisenhüttenstädterinnen und Eisenhüttenstädtern danken.

Das machen sie mit der Aufführung der Friedenssinfonie „Dona nobis pacem” am Sonntag, dem 11. September um 15 Uhr. Ein deutsch-polnisches Laienorchester wird unter Beteiligung Eisenhüttenstädter Chöre spielen. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenhüttenstadt und in der Stadt weilende Flüchtlinge sind am Tag des offenen Denkmals eingeladen, gemeinsam ein Symbol für den Frieden zu setzen.
Diese Idee wurde in Luckau geboren, was Bürgermeister Gerald Lehmann begründete: „Was Eisenhüttenstadt unter normalen Bedingungen für Brandenburg leistet, ist sehr anzuerkennen, was aber unter den extremen Bedingungen der Masseneinwanderung geleistet wurde, ist außergewöhnlich.” Hier würden die Flüchtlinge einen ersten Eindruck von ihrem Gastland bekommen. Diese Aufgabe hätten die Eisenhüttenstädter bestens bewältigt. Nun sei es an der Zeit, „Danke” zu sagen.
Überrascht und erfreut zeigte sich Bürgermeisterin Dagmar Püschel über diese Geste. Sie bedankte sich bei ihrem Luckauer Amtskollegen und erklärte: „Eisenhüttenstadt hatte große Herausforderungen zu bewältigen und zeigte sich dabei weltoffen und tolerant.”
Holger Miersch, Vorsitzender des Luckauer Vereins „Musik und Leben”, der die Sinfonie produzierte, hatte von Anfang an offene Ohren für die Idee seines Bürgermeisters. „Unser Projekt soll Musik und Leben vereinen, denn beide können nur in Frieden gedeihen.”
Vor dem Beginn der Aufführung im Friedrich-Wolf-Theater gibt es eine etwa 20-minütige Einführung, in der der Inhalt der vier Sätze erklärt wird.  Eintritt muss nicht gezahlt werden.