Frankfurt/Oder (daf). Die Bauarbeiten zum neuen studentischen Wohnareal am Ferdinandsberg beginnen.

Investor Steven Uckermann lud zur Begehung ein. Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke sowie Harald Schmidt und Dr. Thomas Schneider vom Vorstand der Sparkasse Oder-Spree hatten sich dafür gern Zeit genommen.
Sowohl die Stadt als auch die Sparkasse Oder-Spree unterstützen die insgesamt zehn Millionen Euro umfassende  Investition, die das studentische Leben in Frankfurt (Oder) bereichern soll. Zudem gibt es Fördermittel vom Bund. Die sind auflagegebunden. Das heißt, dass die Miete im neuen Wohnkomplex nicht mehr als 300 Euro warm betragen soll. Außerdem wird dieses Areal barrierefrei gemacht. Diese Bindefrist beträgt zehn Jahre. Mit dem Förderprogramm für Modellvorhaben so genannter Vario-Wohnungen will das Bundesbauministerium neue Wege für bezahlbares Wohnen für Studierende und Auszubildende gehen.
Insgesamt 129 Studentenwohnungen, zwölf Wohnungen für Nicht-Studenten und zwei gastronomische Einrichtungen sollen in den nächsten Jahren am Ferdinandsberg entstehen. Die geplanten Wohnungen werden zusammen eine Fläche von 6.000 Quadratmetern beanspruchen. Eine Mischung von jungen und alten Menschen soll auf diesem Areal ein Zuhause finden. Die Fertigstellung ist für den 31. Dezember 2019 geplant, die Eröffnung allerdings erst für Mai 2020. „Die Mikrolage dieses Objekts war der größte Pluspunkt”, zeigt sich Investor Steven Uckermann zufrieden. Die Häuser eins bis sieben an der Ecke Ferdinandstraße und Gubener Straße werden neu hergerichtet. Außerdem soll ein weiteres, achtes Haus neu gebaut werden. Frankfurt (Oder) sei nach Ansicht des Unternehmers „sehr investorenfreundlich” in Bezug auf Hilfeleistung und Unterstützung.
Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke persönlich hatte für Uckermann den Kontakt zur Sparkasse Oder-Spree hergestellt.