Frankfurt/Oder (geh). Im März hat sich die Arbeitslosigkeit verringert.

„Wenig überraschend gibt es wieder positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt“, verkündete Torsten Hesse von der Frankfurter Arbeitsagentur während der monatlichen Pressekonferenz. Im Stadtgebiet Frankfurt (Oder) hat sich die Arbeitslosigkeit von Februar auf März um 183 auf 2.429 Personen verringert. Das waren 214 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 8,2 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 8,9 Prozent. Dabei meldeten sich 569 Personen neu oder erneut arbeitslos - 71 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 752 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.888 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Minus von 95 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1.863 Abmeldungen von Arbeitslosen. „Der Arbeitsmarkt in Ostbrandenburg profitiert von der weiterhin guten Konjunktur und der üblichen Frühjahrsbelebung“, so Jochem Freyer, Chef der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 11 Stellen auf 711 gestiegen. Arbeitgeber meldeten im März 177 neue Arbeitsstellen. Seit Januar gingen 575 Arbeitsstellen ein.
„Eine große Herausforderung ist nach wie vor das Thema Langzeitarbeitslosigkeit“, so Frank Mahlkow, Geschäftsführer des Jobcenters Frankfurt (Oder). Aktuell sind davon 777 Menschen betroffen. Um ihnen wieder eine Perspektive bieten zu können, werde auf berufliche Weiterbildung, individuelles Coaching und besondere Beratungsangebote vor allem für Familien mit Kindern gesetzt. Seit Jahresbeginn bestehe zudem die Möglichkeit, über das Teilhabechancengesetz die Anstellung von Langzeitarbeitslosen mit hohen Lohnkostenzuschüssen bis zu fünf Jahre zu fördern. Bislang seien darüber schon einige Arbeitsverhältnisse zustande gekommen.