Frankfurt/Oder (daf). Zum 18. Mal wurde die Auszeichnung für das „Ehrenamt des Jahres” im Frankfurter Logensaal vergeben.

Neben Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke begleiteten auch der Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich, Gil Pönitzsch von der Sparkasse und Stefan Köber, Geschäftsstellenleiter vom Stadtsportbund die Ehrungen.
„Wir müssen viel mehr Öffentlichkeit herstellen, um all den vielen ehrenamtlichen Helden und Helfern in der Öffentlichkeit mehr Respekt zu zollen und Dank zu sagen. Es muss cool sein, Anderen zu helfen”, zitierte Dr. Martin Wilke eine Frankfurterin, die das während einer Umfrage zum bürgerschaftlichen Engagement sagte. „Letztendlich trägt Ehrenamt dazu bei, dass das Zusammenleben hier in der Stadt und die Lebensqualität verstärkt wird”, so der Oberbürgermeister weiter.
Insgesamt 61 Vorschläge wurde eingereicht. In fünf verschiedenen Kategorien - Sport/Kultur/ Gesellschaft/Rettungswesen, Familie/Jugend/Kinder sowie Senioren/Kranke, behinderte Menschen/Menschen mit sozialen Benachteiligungen und Vielfalt /Toleranz. In der ersten Kategorie Sport, ist Barbara Pfeiffer-Hess, Übungsleiterin und Vorstandsvorsitzende beim Polizeisportverein geehrt worden. „Es gibt mir viel Kraft, gerade jetzt wo meine Gesundheit so ein bisschien angeschlagen ist”, so die Preisträgerin zur Ehrung.
Die Auszeichnung in der zweiten Kategorie erhielt das Seniorenteam der WohnBau Frankfurt (Oder). Im Bereich Familie/Jugend/Kinder nahm eine Gruppe aus den Orteilen Rosengarten, Hohenwalde und von der Paulinenhofsiedlung die Ehrung für ihr Engagement für den Spielplatzbau entgegen. Preisträgerin in der Kategorie behinderte Menschen/Menschen mit sozialen Benachteiligungen ist Christa Kühne, die für ihre sozialen Dienste in den Wichern Wohnstätten ausgezeichnet wurde. In der letzten Kategorie Vielfalt und Toleranz wurde Henaway Samar geehrt.
Ehrenpreisträger dieses Jahr wurde Rudi Lehmann vom Stadtverband Frankfurt (Oder) Gartenfreude. Seit 2002 ist Rudi Lehmann als erster Vorsitzender des Stadtverbandes Frankfurt (Oder) für die Organisation des Geschäftsbetriebes verantwortlich. Neben seiner Auszeichnung hatte Rudi Lehmann noch die wertvolle Aufgabe, aus den übrig gebliebenen Vorschlägen einen weiteren Ehrenpreisträger zu ziehen. Das Los fiel in diesem Jahr auf Thoralf Schmidt, dem Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe vom Deutschen Diabetiker Bund. Nach der Verleihung trugen sich die Preisträgerinnen und Preisträger in das „Goldene Buch des Ehrenamtes” ein.
Alle Preisträger erhielten eine Urkunde, einen Kristallpuck und 100 Euro. Den vorgeschlagenen Kandidaten wurde ebenfalls eine Urkunde überreicht. Dazu durften sie sich über eine Schneekugel mit einem Frankfurter Motiv freuen. Zum Ende der festlichen Veranstaltung gab es ein großes Gruppenfoto und einen Imbiss, bei dem Gäste und Preisträger ins Gespräch kommen konnten.
Die musiklaische Umrahmung der Presiverleihung übernahmen Mitglieder des Brandenburgischen Staatsorchesters.