Ostbrandenburg (eb/geh). Der 16. Zukunftstag für Mädchen und Jungen wird am 26. April 2018 veranstaltet und soll als Praktikums-tag zur Berufs- und Studienorientierung dienen.

Unternehmen, Behörden, Hochschulen, Krankenhäuser, Polizei und andere Einrichtungen öffnen erneut ihre Türen für Schüler ab Jahrgangsstufe 7, um ihnen die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Land Brandenburg zu zeigen. Mädchen und Jungen können an diesem Praktikumstag Berufe kennenlernen, sich ausprobieren und wichtige Erfahrungen für ihre Berufswahl machen. Im vergangenen Jahr haben sich fast 6.000 Brandenburger Jugendliche am Zukunftstag beteiligt und rund 640 Veranstalter knapp 8.200 Praktikumsplätze bereitgestellt. Bildungsministerin Britta Ernst und Arbeitsministerin Diana Golze rufen auf, sich erneut rege am Zukunftstag zu beteiligen. „Der Zukunftstag ist eine tolle Chance. Da können sich Mädchen auch mal in einer Autowerkstatt oder einem Ingenieurbüro ausprobieren und Jungen in der Kita oder dem Krankenhaus“, so Ministerin Ernst. Und Diana Golze ergänzt: „Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist groß. Es ist gut, dass die Betriebe den Zukunftstag dazu nutzen, ihre Nachwuchskräfte zu gewinnen“.
Ab sofort können Betriebe und Institutionen auf der Internetplattform www.zukunftstagbrandenburg.de Plätze für das eintägige Schnupperpraktikum am 26. April anbieten und so um Nachwuchs für sich werben.
Die Anmeldung für den Zukunftstag erfolgt auf der Aktionslandkarte des Zukunftstages im Internet. Dort erscheinen tagesaktuell die Angebote und freien Plätze in den verschiedenen Regionen. In den zurückliegenden Jahren haben sich Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Handel, Gesundheitswirtschaft, Kunststoffe-Chemie, Metall-Elektro, Ernährungswirtschaft, Energie, Optik, Medien und IKT, Verkehr, Mobilität und Logistik sowie Tourismus beteiligt, aber auch die Universitäten und Hochschulen.
Praktikumsplätze gab es bei den Inspektionen der Bundespolizei, zahlreichen Einrichtungen für Pflegeberufe und großen Unternehmen wie ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt. Traditionell beteiligen sich am Zukunftstag auch Fraktionen des Brandenburger Landtags und einige Ministerien, darunter das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie das  Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Das Spektrum an Zukunftstag-Plätzen wachse von Tag zu Tag und zeige vielfältige Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie interessante berufliche Perspektiven für junge Menschen im Land Brandenburg, wie Martina Marx von der Pressestelle des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport mitteilt.
Der Zukunftstag wird mit 53.800 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Bildungsministerium betreut. Der Brandenburger Zukunftstag findet jährlich parallel zum bundesweiten „Girls’ und Boys’ day“ statt.