Wriezen (geh). Die Biologie-Kurse der Oberstufe des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen fuhren wieder in das so genannte „Gläserne Labor” in Berlin-Buch. Der Elferkurs suchte im Neurobiologischen Labor nach Antworten auf Fragen rund um Nerven, Gehirn und Lernen: Membrandurchlässigkeiten, Diffusionsgeschwindigkeiten und die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Nerven- und Muskelimpulsen beim Regenwurm und beim Menschen wurden bestimmt. Anschließend stellten sich die Schülerinnen und Schüler in Vorträgen die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeiten gegenseitig vor. Der Zwölferkurs beschäftigte sich im Genetischen Labor mit dem Verfahren, leuchtende Bakterien zu kreieren und mit der Frage, wie Nachweisverfahren für einen genetischen Fingerabdruck funktionieren. Dazu mussten die Schülerinnen und Schüler einen fiktiven Täter ausfindig machen. Das zuvor im Unterricht behandelte Verfahren  wurde nun in der Praxis erprobt.