Frankfurt/Oder (gla). Die Direktorin des Arbeitsgerichts Corinna Münster (r.) geht in den Ruhestand. Im historischen Gerichtsgebäude in der Gartenstraße wurde sie von Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig (l.), der Direktorin des Landesarbeitsgerichts Dr. Ursula Hantl-Unthan (m.), Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke und vielen Kolleginnen, Kollegen und Ehrengästen feierlich verabschiedet. „Heute sagen wir Adé, oder ab heute sagen wir a.D.“, sagte Holle Münster, die Moderatorin der Feierstunde und Tochter der Direktorin. Corinna Münster arbeitete früher an in Eberswalde und Neuruppin. Seit 1997 war sie am Frankfurter Arbeitsgericht tätig, wo sie 1999 zur Direktorin befördert wurde. Zirka 13.000 Verfahren verhandelte die in Halle geborene Münster während dieser Zeit, und habe „die Brandenburger Arbeitsgerichtsbarkeit jahrzehntelang bereichert und maßgeblich zu ihrem erfolgreichen Aufbau beigetragen“, so Ludwig.