Frankfurt/Oder (gla). Die Telekom leitet die zweite Phase des Breitbandausbaus ein.

Voriges Jahr begann die erste Etappe. Dabei ersetzte die Telekom zwischen Lossow und der Stadtbrücke alte Kupferleitungen durch Glasfaserkabel. 119 Verteilerkästen mussten neu aufgestellt oder umgerüstet werden. 16.125 Haushalte waren betroffen.
In der jetzt beginnenden zweiten Etappe werden etwa 10.500 Haushalte und Firmen mit VDSL-Anschluss ausgestattet. Das Ausbaugebiet erstreckt sich von der Stadtbrücke bis in den Nord- und Westteil der Stadt, einschließlich Markendorf, Lichtenberg, Rosengarten, Hohenwalde und Booßen. Knapp zwanzig Kilometer Glasfaserkabel will die Telekom verlegen und 86 Schaltverteiler aufbauen oder erweitern. Die Kosten übernimmt die Telekom.
„Wir rechnen mit einer Fertigstellung im ersten Quartal 2019“, gab Sven Nitze, Regio-Manager der Deutschen Telekom für Brandenburg bekannt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister René Wilke, Wirtschaftsreferent Mario Quast und dem Projektmanager Wirtschaftsförderung für Breitband und digitale Infrastruktur Jörg Friedemann stellte er die Ausbaupläne der Presse vor.
Sobald die Ausbaumaßnahmen fertig sind, können Frankfurter beim Händler ihrer Wahl die neue Bandbreite bestellen, erklärte Nitze. Danach werden bis zu 100 MBit pro Sekunde möglich sein. René Wilke lobte das Projekt der Telekom und das Engagement von Mario Quast und Jörg Friedemann. Beide setzten sich schon lange für schnelleres Internet ein, was dringend gebraucht werde. „Es ist einfach ein Faktor für den Standort Frankfurt (Oder). Es ist ein Faktor für den Zuzug, für das Hierblieben. Es gehört inzwischen zur Grundversorgung“, sagte der Oberbürgermeister. Er ließ sich von den Servicemonteuren David Mende und Marco Baumstark erklären, wie Glasfaserdrähte miteinander verbunden werden, und probierte es selbst aus.