Frankfurt/Oder (geh). Die Klare-Spree-Tour Bündnisgrüner Landtagsabgeordneter ist beendet.

„Wir bitten Frau Merkel, sich für unsere Heimatregion einzusetzen, denn ohne Geld vom Bund wird die Spree braun bleiben”, resümiert Benjamin Raschke. Der Landtagsabgeordnete aus dem Spreewald radelte neun Tage lang mit Gleichgesinnten für eine klare Spree. Am Bundeskanzleramt übergaben sie eine Flasche mit verockertem Spreewasser und einen Brief für Bundeskanzlerin Angela Merkel an einen Mitarbeiter dort.
„Ich hab sehr viel gelernt auf der Sommertour. Sauberes Wasser hat nicht nur eine ökologische Dimension sondern auch eine wirtschaftliche und finanzielle. Es muss alles getan werden, dass die Spree sauber wird - durch eine verlässliche Finanzierung durch den Bund, die Länder und die Tagebaubetreiber. Eine weitere Verschlechterung darf es nicht geben”, sagte Franziska Schubert, die in Sachsen zu Hause ist.
Bis zu ihrem Ziel in Berlin haben die beiden Bündnisgrünen auf ihrem Tandem etwa 500 Kilometer zurücklegt und an über zwanzig Stationen mit Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerinitiativen, aus Verwaltung, Politik sowie Umwelt- und Naturschutzverbänden zu Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätzen für eine Reinhaltung der Spree diskutiert.
Thematisiert wurden dabei das Ökosystem, die Wasser- und Lebensqualität in, neben und auf der Spree, zum Beispiel die Eisenhydroxid- und Sulfatbelastung, Fragen der Gewässerunterhaltung und der Strukturwandel in der Lausitz bis nach Berlin.