Fürstenwalde (sch). Der Neujahrsempfang der Stadt Fürstewalde wurde im Restaurant Seeblick in Trebus mit zirka 300 geladenen Gästen gefeiert.

Feierlich begrüßte Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst vorigen Freitag das neue Jahr gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Gästen. Unter ihnen waren auch Delegationen aus den Partnerstädten Reinheim und Dormagen.
In seiner feierlichen Rede lobte das Stadtoberhaupt die sehr gute Zusammenarbeit mit Ehrenamtlern, Unternehmern und Politikern aus Fürstenwalde und der Umgebung. Hengst nutzte die Gelegenheit, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und teilweise auch einen Ausblick auf Vorhaben in diesem Jahr zu geben. In diesem Zusammenhang erwähnte der Bürgermeister die bevorstehenden Wahlen, zu denen auch die Bestimmung des neuen Landrats durch den Kreistag gehört. Hengst bedauerte die viel zu geringe Wahlbeteiligung der Bevölkerung, die dazu führte.
Erfreut zeigte sich der Bürgermeister über die Entwicklung von Fürstenwalde. Die Stadt erreichte mit 33.200 Menschen den seit 14 Jahren höchsten Einwohnerstand. Nun ist sie die größte Gemeinde des Landkreises Oder-Spree.
Mit guten Nachrichten setzte Hans-Ulrich Hengst seine kleine Ansprache fort: Das Wachsen macht nun den Weg für infrastrukturelle Veränderungen frei. So erwähnte er das Bauvorhaben Ketschendorfer Feldmark, den Neubau der Gesamtschule „Spreeoberschule“ und die beginnenden Bauarbeiten an der Fontane- und der Goßmann-Schule.
Bevor sich die Gäste zum Smalltalk zusammenfanden, wurden sie vom Bürgermeister zum Anstoßen animiert. Denn der  Getränkeerlös dieses Abends kommt der Heimatstube von Trebus zugute. Hengst erhob sein Glas und prostete ihnen mit einem kräftigen „Trebus-Helau und Fürstenwalde-Helau” zu. Am Ende des Neujahrsempfanges wurde - wie schon in den Jahren zuvor - der Ehrenbürger von Fürstenwalde gekürt. Der Titel  „Ehrenbürger von Fürstenwalde“ ging an Hannelore Holze. Sie hat den Tanzkreis Fürstenwalde gegründet und wurde nun für ihr Engagement mit dem „Goldenen Raben” ausgezeichnet. Ihre Wahl zur Ehrenbürgerin war einstimmig.
Der Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt Fürstenwalde folgten unter anderem Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der umliegenden Orte und Gemeinden, Vertreter der Kreisverwaltung, der ehemalige Bürgermeister von Fürstenwalde, Manfred Rheim, Leute von Polizei und Feuerwehr, frühere Angestellte der Fürstenwalder Stadtverwaltung, Mitglieder verschiedener Vereine und viele Unternehmer.