Eisenhüttenstadt (hn). Bürgermeisterin Dagmar Püschel hatte zum Neubürgerempfang eingeladen.

25 der Eingeladenen kamen in die Kleine Bühne, um sich über die Stadt informieren zu lassen. Am Eingang bekam jeder eine Tasche mit Informationsmaterial über die Stadt und einer Freikarte für das Inselbad, bevor Dagmar Püschel das Wort an die Gäste richtete.
„Der Neubürgerempfang ist eine gute Tradition“, so die Bürgermeisterin, „ich habe ihn im Jahr 2010 eingeführt, und alle über 18, die nach Eisenhüttenstadt gekommen sind, erhalten eine Einladung“. Auf die Idee dazu gebracht habe sie der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Martin Patzelt, der eine gleichartige Initiative in seiner Stadt ins Leben gerufen hatte. Etwa zehn Prozent der Eingeladenen kommen erfahrungsgemäß zu dieser jährlichen Veranstaltung, während derer die Stadt mit ihrer Geschichte und Kultur als größtes Flächendenkmal Deutschlands vorgestellt wird.
Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kultur und Sport Frank-Uwe Gerlach würdigte die Tradition und stellte als weitere Gesprächspartner Robert Böswetter, Geschäftsführer der Stadtwerke und Oliver Funke, Geschäftsführer der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft vor. Er begrüßte auch das Trompetenquartett der Musikschule des Landkreises Oder-Spree unter Leitung von Wolfgang Galle, das den Empfang musikalisch begleitete.
Während der Gesprächs stand der Zustand des Bahnhofs im Mittelpunkt der Kritik, besonders von Ida Grabe, sie wohnt seit Juli in Eisenhüttenstadt, ihr Mann ist an den Rollstuhl gebunden und hat damit keine Möglichkeit, in Eisenhüttenstadt auf den Bahnsteig zu kommen.
Im Anschluss an den Empfang hatten die Gäste die Möglichkeit, an einer Führung durch das Friedrich-Wolf-Theater teilzunehmen.