Frankfurt/Oder (eb/geh).  Bundespolizisten fanden am Sonntag vor einer Woche zehn Hundewelpen bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Bundesautobahn 12. Die Tiere wurden an eine Tierklinik übergeben.

Gegen 11.30 Uhr kontrollierte eine Bundespolizeistreife einen in Niedersachsen zugelassenen VW Golf auf der Bundesautobahn 12, Anschlussstelle Müllrose. Als der 19-jährige Fahrer den Beamten den Kofferraum öffnete, bot sich den Beamten kein schönes Bild. Zum Vorschein kamen neben einer Reisetasche fünf kleine Hunde. Diese lagen ohne jegliche Sicherung auf dem Boden des Kofferraums. Auch in der brauen Reisetasche steckten noch einmal fünf Welpen.
Da sich die aus Polen stammenden zehn Tiere in einem - nach Einschätzung der Kontrolleure - augenscheinlich fragwürdigen Gesundheitszustand befanden und zudem noch sehr jung waren, setzten sich die Bundespolizisten mit dem zuständigen Veterinäramt in Verbindung. Dort wurde von Experten entschieden, die zehn Hundewelpen vorübergehend in einer nahegelegenen Tierklinik unterzubringen, in der auch die Rasse- und Altersbestimmung erfolgen sollte.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen den 19-jährigen Mann ein. Festgenommen wurde er nicht. Vielmehr  konnte er nach der Sicherstellung der Hundbabys seine Fahrt fortsetzen.