Eisenhüttenstadt/Potsdam (eb/geh). Kurz vor dem Jahreswechsel hat Andreas Gliese (CDU) erneut das Gespräch mit Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gesucht.

Am Rande des letzten Plenums in 2017 sprach Andreas Gliese (CDU) mit Infrastrukturministerin Kathrin Schneider erneut über zwei für seinen Wahlkreis besonders bedeutsame Verkehrsprojekte. Wieder einmal ging es um die B112 Ortsumgehung (OU) Eisenhüttenstadt-Neuzelle und die L373 bei Groß Lindow.
Auf Nachfrage bei der Ministerin erfuhr Andreas Gliese, dass die bereits für Juni vergangenen Jahres geplante Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit mit dem Auftragsverwalter Deutsche Einheit für Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) nun Anfang 2018 stattfinden soll. Ein genaues Datum stehe allerdings noch nicht fest. Thema soll auch der geplante Trassenverlauf sein. Das weitere zeitliche und planerische Verfahren bis zum Baubeginn soll ebenfalls erläutert werden.
„Geplant ist auf Wunsch der Ministerin, dass die zuständigen Behörden auf Kreisebene wie die Umweltbehörde bereits frühzeitig und während der Planungen beteiligt werden sollen, um das weitere Planungsverfahren zeitlich abzukürzen“, sagt Andreas Gliese. Mit dem Landrat Rolf Lindemann hatte er bereits eine Unterredung dazu. Dieser zeigte sich für die Pläne sehr aufgeschlossen, die Akteure auf Kreisebene bereits frühzeitig zu beteiligen.
Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Verkehrsvorhabens B112 OU Neuzelle hatte auch Infrastrukturministerin Kathrin Schneider immer wieder betont. So auch bei ihrem Ortsbesuch am 30. November 2015. Immerhin handelt es sich um die Vervollständigung der Oder-Lausitz-Trasse. Der CDU-Wahlkreisabgeordnete für Eisenhüttenstadt und Umgebung, Andreas Gliese, steht mit der Ministerin und den regionalen Akteuren in regelmäßigem Austausch, um die Planungen voranzubringen.
Einen kurzen Austausch mit der Ministerin gab es auch zum Verkehrsprojekt L373. So präsentierte Andreas Gliese ihr ein Foto als Nachweis für die dringende Brückensanierung. „Ein altes Schild sieht die Belastbarkeit der Straße und die Befahrbarkeit für Fahrzeuge an der Stelle nur bis 5,5 Tonnen maximal vor - und das wohlgemerkt vor dem maroden Jetzt-Zustand“, bemerkt Andreas Gliese. „Die Notwendigkeit einer Brückensanierung bestätigte mir auch die Ministerin. Die Brücke ist das zentrale Problem. Stürzt die Brücke ein, ist die ganze Straße dicht. Sie ist bereits seit langem an der Stelle nur einspurig befahrbar. Eine Lösung muss unbedingt gefunden werden, der Zustand der Straße ist auf Dauer so nicht tragbar. Dafür werde ich mich weiterhin aktiv einsetzen“, bekräftigt der CDU-Landtagsabgeordnete.