Müncheberg (eb/geh). Über die Zukunft des gartenbaulichen Versuchswesens haben sich vorige Woche die CDU-Landtagsabgeordneten Kristy Augustin und Andreas Gliese informieren lassen.

Bei einem gemeinsamen Streifzug über das Gelände der Obstbauversuchsstation in Müncheberg tauschten sie sich mit deren Leiter Dr. Hilmar Schwärzel über Projekte und die Zukunft der Station aus.
„Wir erwarten jetzt substanzielle Vorschläge, wie die Landesregierung in Zukunft die obstbaugenetischen Ressourcen und die über Brandenburg hinaus wichtige Arbeit der Obstbauversuchsstation sichern und entwickeln will”, forderte der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Andreas Gliese nach dem Rundgang eindringlich. Er plädiere für den Erhalt der Obstbauversuchsanstalt.
Wichtig sei, dass der Landessortengarten nicht nur ein Anhängsel im Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurerneuerung bleibe. „Die Obstbauversuchsstation muss so ausgestattet werden, dass sie einen echten Beitrag zur Stärkung des Gartenbaus in Brandenburg leisten kann. Dazu bedarf es auch einer Ausstattung mit qualifiziertem Personal in angemessenem Umfang”, sagte Gliese.
Auch die zuständige CDU-Wahlkreisabgeordnete Kristy Augustin betonte die Bedeutung des Erhalts der Genressourcen als Verpflichtung und als unverzichtbar für den Gartenbau im Land Brandenburg und in Deutschland. „Der Landessortengarten mit seinen genetischen Ressourcen in Müncheberg ist eine Perle und ein Aushängeschild über Märkisch-Oderland hinaus”. Deshalb müsse Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger das vor Ort vorhandene Potenzial noch stärker nutzen und „im Landtag endlich tragfähige Lösungen für Müncheberg präsentieren”, so Augustin. Die CDU-Landtagsabgeordnete meint: „Wir dürfen die Chance für die Region nicht länger verstreichen lassen”.