Seelow (gla). Auf seiner vorigen Sitzung beschloss der CDU Verband Seelower Land – Oderbruch einstimmig, den amtierenden Bürgermeister zu unterstützen und keinen eigenen Kandidaten aufzustellen.

Vorsitzender Frank Schütz erklärte: „Wenn die CDU und Jörg Schröder weiterhin gut zusammenarbeiten, kann die Kreisstadt Seelow nur profitieren.“ Schröder berichtete während der Sitzung von seiner Arbeit im Rathaus und Zukunftsprojekten. Dabei ging es vor allem um die Sicherung des Status der Stadt Seelow als Kreiszentrum. Mit Blick auf die anstehende Verwaltungsstrukturreform führte er aus: „Der Reformwille muss von der Basis getragen werden, es darf zu keinem Handeln nach Weisung aus Potsdam kommen.“
Dazu ergänzte Hans-Georg von der Marwitz: „Die derzeitige politische Selbstverantwortung der Kommunen in Brandenburg hat sich bewährt und braucht keine Veränderung. Im Gegenteil, eine weitere Konzentration von Gemeinden und Landkreisen wird die Politikverdrossenheit vergrößern und immer weniger Menschen werden sich für ein ehrenamtliches Engagement in den politischen Gremien finden.“
Zu Schröders Kandidatur sagte von der Marwitz, der am Tag der Bürgermeisterwahl erneut für den Bundestag antritt: „Durch meine politische Tätigkeit und meine ehrenamtliche Mitgliedschaft in vielen Vereinen und Gremien auch in der Stadt Seelow, habe ich Jörg Schröder als engagierten und zielorientierten Bürgermeister kennengelernt. Ich würde mich freuen, diese vertrauensvolle Zusammenarbeit in den nächsten Jahren fortsetzen zu können.“
Am 24. September 2017 wählen die Seelower nicht nur den Bundestag, sondern auch ihr Stadtoberhaupt. Der parteilose Jörg Schröder wurde 2009 erstmals Bürgermeister von Seelow.