Frankfurt/Oder (gla). Eine chinesische Delegation besuchte die Europa-Universität Viadrina.

Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „China Council for International Cooperation on Environment and Development“ (CCICED), eines Beratungsorgans der chinesischen Zentralregierung für Umwelt- und Entwicklungsfragen, besuchten am Dienstag die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Die Delegation machte im Rahmen ihrer zwölftägigen Studienreise „Sustainable Environmental Governance and the Role of Think Tanks“ durch Deutschland und Schweden Station an der Viadrina. Die Reise wurde organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Professor Dr. Reimund Schwarze, Umweltökonom an der Europa-Universität und am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, hielt einen Vortrag zum Thema „Die Klima- und Energiepolitik im Rahmen der Sustainable Development Goals“. Im Anschluss sollte die Gruppe über den Campus und durch die Innenstädte von Frankfurt (Oder) und Slubice geführt werden. Aufgrund der Hitze und einiger Verzögerungen, weil der auf Englisch gehaltene Vortrag von einem Dolmetscher ins Chinesische übersetzt werden musste, fiel die Besichtigung aus.
Weitere Stationen der Reise der chinesischen Delegation sind unter anderem das Bundesumweltministerium in Berlin, der Rat für Nachhaltige Entwicklung in Berlin und das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Ziel der Reise ist, den Teilnehmenden Einblicke in die konkrete Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Deutschland und Europa zu geben.
Der CCICED forscht und berät in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Neben dem chinesischen Umweltminister Chen Jining gehören dem Beratungsorgan hochrangige Fachleute an, zum Beispiel der Geschäftsführer des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Erik Solheim.