Frankfurt/Oder (gla). Brandenburgs Finanzminister Christian Görke besuchte die Sportschule und die Feuerwache.

Bei der Sportschule informierte sich Görke über geplante Investitionen im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogramms für den Bereich Sportstätten. Begleitet wurde der Minister von Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, den Beigeordneten Jens-Marcel Ullrich und Markus Derling, und dem Landtagsabgeordneten René Wilke.
Auf Einladung von Wolfgang Welenga, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbands besuchte Görke auch die Hauptfeuerwache an der Heinrich-Hildebrand-Straße. Dort wurde über Finanzierungsmöglichkeiten für die Freiwillige Feuerwehr Kliestow und Rosengarten gesprochen.
Wolfgang Welenga wies darauf hin, dass die Berufsfeuerwehr zurzeit nur über sieben bis acht Personen verfügt, statt der vorgesehenen 16. Daher sei die Freiwillige Feuerwehr unentbehrlich für Frankfurt, benötige aber Geld für die maroden und zu kleinen Feuerwehrgebäude. „Das Allerschlimmste ist das Gerätehaus in Rosengarten“, sagte Welenga. Obendrein sind Feuerwehrleute in Frankfurt Angestellte, und demnach schlechter versichert als ihre verbeamteten Kameraden in Potsdam.
Markus Derling beschrieb als größtes Problem bei der Förderung den erforderlichen Eigenanteil der Stadt: „Bei vierzig Prozent Eigenmitteln ist es für uns völlige Illusion.“
Jens-Marcel Ullrich hofft, dass der Eigenanteil auf 25 Prozent gesenkt wird, wei beim Eigenbetrieb Sportzentrum. Darüber soll der Landtag anfang März abstimmen. Auch der Personalmehrbedarf werde diskutiert.
Trotz aller Probleme versicherte Wolfgang Welenga: „Es braucht in Frankfurt niemand Angst zu haben. Wir haben bis jetzt jedes Feuer ausgemacht.“