Storkow. Ganz offiziell wurde am vorigen Wochenende das Maislabyrinth auf dem Irrlandia-Gelände eröffnet.

Von Katja Gehring

Ausgestattet mit einer Schere und den Brandenburgischen Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger im Schlepptau schritt Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig zur Tat. Gemeinsam durchschnitten sie das rot-weiße Band, das bis eben noch den Eingang zum Maislabyrinth im MitMachPark Irrlandia des Vereins Lolly Pop versperrte. Vereinsvorsitzende Evelin Beier leistete tatkräftige Unterstützung.
Trotz seines straff gefüllten Kalenders fand Vogelsänger vorigen Samstag Zeit für diesen Termin.
„Ich bin ganz begeistert von dieser Idee, die 1999 entstanden ist”, schwärmt der Minister. Als Zeichen, dass sie aufgegangen ist, werte er den Bekanntheitsgrad, den das Irrlandia über Storkows Grenzen hinaus hat. Das freue auch Cornelia Schulze-Ludwig. „Für den Erfolg sprechen die Besucherzahlen”, so die Bürgermeisterin. Die Leute kämen den Sommer über sogar mehrmals hierher. Und in Richtung Vereinsvorsitzende rief sie: „Wir sind stolz und immer an eurer Seite”. Das war aber schon kaum noch zu hören. Denn die Kinder, die mit ihren Familien zur Eröffnung kamen, stürmten in diesem Moment schon durch das offene Tor in Richtung Labyrinth. Das besteht auch in diesem Jahr wieder aus Futtermais, der bitte nicht gepflückt und gegessen werden soll. Ein Bauer möchte ihn nach Saisonende noch ernten. Bis dann soll die Suche nach den richtigen Wegen - etwa 1.500 Meter - auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern Groß und Klein viel Spaß bringen.
Seit es die Anlage gibt, sind laut Vogelsänger insgesamt 200.000 Euro Fördergelder ins Irrlandia geflossen. Der Minister: „Das ist sehr gut angelegtes Geld”.
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