Seelow (eb/gla). Unter dem Titel „Selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben“ läuft das gemeinsame Projekt der Stiftung SPI, der Stephanus-Werkstätten gGbmH und des Landkreises Märkisch-Oderland.

Ziel dieses Projektes ist es, über unterschiedliche Maßnahmen möglichst viele Schritte in Richtung Barrierefreiheit und Inklusion im Landkreis Märkisch-Oderland zu gehen. Neben der Anlaufstelle „Leichte Sprache“ und der mobilen Beratungsstelle „Inklusion in Kultur, Tourismus und Freizeit“ wird auch eine barrierefreie Internetseite zum Projekt aufgebaut. „Das ist aber noch lange nicht alles“, teilte Sven Gräßer, der Leiter des Projekts mit, „Inklusionsforen werden die gemeinsame Interessenvertretung von Menschen mit und ohne Behinderungen festigen und mittels einer Plakatkampagne werden Impulse für politische und gesellschaftliche Veränderungen gesetzt.“
Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird durch eine Förderung der Aktion Mensch e.V. sowie Mittel der Stiftung SPI, der Stephanus-Werkstätten gGmbH und des Landkreises Märkisch-Oderland finanziert. Aktiv begleitende Kooperationspartner sind der Midria e.V., der Internationale Bund, das Internationale Archiv für Heilpädagogik e.V., die LAG Märkische Seen, der Kreis-, Kinder- und Jugendring e.V. und die Beteiligung „Inschwung“.