Ostbrandenburg (geh). Etwas ganz besonderes präsentieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankfurter Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) zum nächsten Besuchertag am Sonntag, dem 28. August 2016 ab 11 Uhr in der Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft” in der Collegienstraße.

„Erich Mielke - Meister der Angst”, heißt der Film von Jens Becker und Maarten van Duin, der auf Recherchen in Stasi- und BND-Unterlagen sowie auf historischem Film- und Archivmaterial basiert. Gezeigt wird er am Sonntag, dem 28. August um 14 Uhr in der Gedenk- und Dokumentationsstätte in der Collegienstraße.
Im Fokus des Dokudramas steht der Mensch Erich Mielke, seine Motivation, seine Überzeugung, sein Antrieb, aber auch seine Paranoia, sein Scheitern und seine Ängste. Der Name Erich Mielke steht für die Stasi und für das jahrzehntelange geheimpolizeiliche Wirken der dort tätigen Leute.
Nach der Filmvorführung steht Jens Becker, einer der beiden am Film beteiligten Drehbuchautoren und Regisseure,  für Gespräche zum Film zur Verfügung. Auch Rüdiger Sielaff, Leiter der Frankfurter Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, beantwortet gern die Fragen der Interessierten.
Bereits ab 11 Uhr vormittags können sich Besucherinnen und Besucher durch den ehemaligen Zellentrakt, der in der Gedenkstätte erhalten ist, führen lassen. Außerdem gibt es Ausstellungen, Videopräsentationen und Musterakten zu besichtigen. Der Eintritt zum Besuchertag ist kostenlos. Anmeldungen hierfür sind nicht notwendig.