Verehrte Kunden, liebe Leser und Zusteller der Wochenzeitung „Der OderlandSpiegel”,

unser Blatt ist zurzeit einem rechtlich zumindest fragwürdigen Angriffsversuch ausgesetzt.

Ein entlassener, ehemaliger Mitarbeiter hat einige Personen aus unserem Hause - teils noch während ihres Beschäftigungsverhältnisses bei uns - dazu gebracht, mit ihm zu versuchen, eine billige Kopie unserer Zeitung auf den Markt zu bringen.

Dies wäre an sich nicht weiter bemerkenswert. Die Art und Weise jedoch ist nicht zu tolerieren.
Kunden und Austräger werden vorsätzlich getäuscht, indem von den Neulingen die wildesten Geschichten über die Zukunft des „Der OderlandSpiegel” in Umlauf gebracht werden.

Aufgekommene Irritationen möchten wir hier durch die Beschreibung der Tatsachen beruhigen:
Das gesamte neue Blatt beruht auf gestohlenen Datenbeständen aus dem Hause „Der OderlandSpiegel”. Sogar die Mediadaten werden eins zu eins, bis auf eine Teilauflage, kopiert. Die Anzeigenpreisliste und die AGB sind so gut wie identisch.

Auch der Name „Oderlandkurier” ist im Grunde nichts anderes als eine schlechte Kopie.

Wir müssen davon ausgehen, dass Anzeigenkunden bereits unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang hinein gelockt werden sollten.
Die meisten vom neuen „Wettbewerber” präsentierten Anzeigenvorlagen beruhen auf widerrechtlich erlangten Daten und verletzen unter anderem das Urheberrecht.
Unsere Zusteller sollten mit plumpen Lügen und sogar Drohungen verunsichert und dazu überredet werden, den „Der OderlandSpiegel” nicht zu verteilen.

Da es unseres Erachtens keinen vernünftigen Grund gibt, eine funktionierende Geschäftsbeziehung oder ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis wegen ein paar Abenteurern aufs Spiel zu setzen, bitten wir Sie, vor einer Entscheidung erst einmal abzuwarten, ob der neue „Verlag” sich überhaupt am Markt etablieren kann.

Bitte prüfen Sie alle Aussagen unbedingt auf Wahrheitsgehalt. „Der OderlandSpiegel” ist das Original und wird es auch bleiben.

Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe. Wenn Sie bereits von ehemaligen Mitarbeitern unseres Hauses angesprochen wurden, kontaktieren Sie uns bitte so schnell wie möglich.
Falls es in nächster Zeit geschehen sollte, glauben Sie keine der frei erfundenen Aussagen über eine angebliche ungewisse Zukunft des „Der OderlandSpiegel” und informieren Sie uns bitte ebenfalls.

Wir sichern allen Freunden des „Der OderlandSpiegel” für die kommenden Jahre die gewohnte Qualität und Kundenfreundlichkeit in allen Belangen zu und freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Dafür garantiere ich mit meinem Namen und grüße Sie aus Frankfurt (Oder).


Mike Ossowski
Geschäftführender Gesellschafter und Eigentümer