Frankfurt (Oder), Seelow (geh). Dass er auch spontan sein kann, bewies Frankfurts neuer Oberbürgermeister René Wilke vorige Woche. Während eines Termins auf dem Rathausvorplatz sprach ihn Thomas Berendt, Pressesprecher der Kreisverwaltung Märkisch-Oderland an. Sein Anliegen: Vladimir Anatolievich Ponomarew, Bürgermeister von Kamyschin, der Partnerstadt vom Landkreis Märkisch-Oderland, war auf Stippvisite in Frankfurt (Oder) und wollte gern ein paar Worte mit Wilke wechseln. Dieser Bitte kam Frankfurts Oberbürgermeister gern nach. Erstaunt zeigte sich Ponomarew als Wilke mit ihm auf Russisch redete. Dabei hatte er extra seine Dolmetscherin Irina Zaytseva an seine Seite geholt. René Wilke erzählte, dass er als Kind fünf Jahre in Moskau gelebt hat und die Sprache deshalb so gut beherrscht. Vladimir Anatolievich Ponomarew führte eine 22-köpfige Delegation an, zu der 17 Schülerinnen und Schüler, zwei Lehrerinnen und zwei Vertreter der Partnerstadt gehörten. Neben Frankfurt (Oder) besuchten sie während ihres Aufenthalts in der Region das Gymnasium auf den Seelower Höhen, Sehenswürdigkeiten im Landkreis sowie die Städte Potsdam und Berlin. Untergebracht waren die Gäste im Schloss Trebnitz