Brüssel/Letschin (eb/geh). Eine brandenburgische Delegation hatte für zwei Tage Brüssel besucht.

Landtagspräsidentin Britta Stark und die Ausschussvorsitzenden des brandenburgischen Landtags wollten mit verschiedenen Vertretern in der Europäischen Union ins Gespräch kommen. Die Letschiner CDU-Landtagsabgeordnete Kristy Augustin war als Vorsitzende des Petitionsausschusses ebenfalls dabei und ist beeindruckt von den Treffen. „In allen Gesprächen ist einmal mehr deutlich geworden, wie wichtig die Europäische Union für uns alle ist. Brandenburg profitiert in vielerlei Hinsicht von den guten Beziehungen und als Region mit seiner herausragenden Lage nach wie vor auch bei den Fördermitteln der EU. Dies auch anzuerkennen und Gespräche in den unterschiedlichen Fachbereichen zu führen, sollte uns allen ein großes Anliegen sein und nicht nur den Mitgliedern im Europaausschuss überlassen werden“, so Augustin.
Besonders gefreut habe sie aber auch die Gelegenheit, über regionale Projekte mit dem Leiter des brandenburger Büros in Brüssel, Dr. Marcus Wenig sprechen zu können. Auf großes Interesse sei dabei die Entwicklung der Ostbahn als auch die Partnerschaft des Seelower Gymnasiums mit Weißrussland gestoßen. Kristy Augustin: „Dr. Wenig könnte sich gut vorstellen, hier aktive Unterstützung und Förderung zu geben.“ Bei einem der nächsten Treffen sollen dabei erste Möglichkeiten besprochen werden. „Ich möchte dieses Angebot gern aufnehmen und die Schulpartnerschaft mit dem Schüleraustausch fördern“, kündigt Kristy Augustin an.
Auf dem Programm des zweitägigen Besuchs standen unter anderem Gespräche mit dem Botschafter Michael Clauß, ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der EU, Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal sowie Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen.