Frankfurt/Oder (geh). Was Markus Derling (CDU) erreichen möchte, wenn er Oberbürgermeister geworden ist, hat er jetzt vorgestellt. 

„Ich habe mich zu einer Kandidatur bereit erklärt”, sagte Derling zu Beginn der Pressekonferenz. Als Frankfurter mit Leib und Seele wolle er seine ganze Kraft und Leidenschaft in den Dienst dieser Stadt stellen.
Dafür hat er mit seinem Team - zu dem CDU-Kreisvorsitzender Michael Möckel und CDU-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung Ulrich Junghanns gehören - Schwerpunkte erarbeitet. Um die Stadt für die Zukunft zu positionieren, wolle Derling Frankfurt (Oder) als europäische Doppelstadt und als Universitätsstadt weitergestalten. Er stehe für die Förderung von Eigenheimbau, die Rettung des alten Kinos, die Verbesserung der Bahnverbindung nach Berlin, Barrierefreiheit und dafür, dass die Innenstadt lebendiger, unter anderem mit kostenlosem WLAN lebendig wird.
Zur Unterstützung der Wirtschaft  plane Derling, die Gewerbesteuer zu senken, den Haushalt in Ordnung zu bringen und Marktlücken zu schließen, indem er Ideen und Innovationen mehr Raum gibt.
Der CDU-Kandidat hat sich auf die Fahne geschrieben, als Oberbürgermeister für Kinder, Jugendliche und Familie einzutreten. Preiswerter Wohnraum, sanierte Schulen, ein Gymnasium in freier Trägerschaft und Spielplätze stehen in seinem Programm.
Dass die Stadt sicherer werden muss, habe auch Derling erkannt. Mit mehr Polizei, einem Alkoholverbot in Parkanlagen und diebstahlsicheren Fahrradständern an Schulen soll das erreicht werden. Für die Ortsteile hat der jetzige Beigeordnete Pläne parat, die er als Oberbürgermeister umsetzen möchte: ein Feuerwehrhaus für Rosengarten, eine Feuerwehr für Kliestow, einen Nahversorger in Markendorf, Lärmschutz für Güldendorf und Schutz der Booßener und Hohenwalder vor Windkraft.
Ganz wichtig seien dem CDU-Kandidaten Bürgernähe und eine schlanke Verwaltung. Motivation will er seinen Kollegen nicht absprechen. Dennoch müssten Servicecharakter und Kundenfreundlichkeit konsequenter gelebt werden. Brückentage dürften nicht mehr automatisch Schließtage für die Stadtverwaltung bedeuten. Überlegenswert wären auch regelmäßige Sprechzeiten bis 22 Uhr. Aber auch die Digitalisierung sei beim Servicegedanken ein wichtiges Stichwort. Viel mehr Dienstleistungen müssten auch online funktionieren.
Ulrich Junghanns sagte Derling geschlossene und nachhaltige Unterstützung bei der Kandidatur zu. Der CDU-Fraktionsvorsitzende ist sich sicher: „Markus Derling ist reif für diese große Verantwortung. Markus Derling kann das”.