Neuenhagen (eb/geh). Ende August wurde der Erweiterungsbau des Einstein-Gymnasiums feierlich eingeweiht.

Neben vielen weiteren Gästen waren der 1. Beigeordnete Friedemann Hanke, der Beigeordnete und Leiter des Fachbereiches I, Rainer Schinkel, die Leiterin des Bauverwaltungsamtes Hannelore Weber, Neuenhagens Bürgermeister Ansgar Scharnke, die Schulleiterin Edelgard Pecher, der Kreisschulrat Norbert Thefs sowie Abgeordnete des Kreistags Märkisch-Oderland vor Ort, um die feierliche Einweihung dieser bedeutenden Investition des Landkreises Märkisch-Oderland zu begehen.
Zu dem bereits bestehenden Altbau aus dem Jahre 1909 sowie dem ersten Erweiterungsbau aus dem Jahre 2002 wurde nun ein dritter Gebäudeteil errichtet. Der dreigeschossige Erweiterungsbau ist durch Brücken, einer neuen zentralen Treppe sowie Aufzüge mit den anderen Gebäudezügen verbunden und in seiner Gesamtheit barrierefrei gebaut.
Das Gebäudekonzept beruht auf der Verwendung natürlicher, nachhaltiger und ressourcensparender Baustoffe. Durch die optimale Kubatur des Neubaus werden zugleich geringe Wärmeverluste und niedrige Heizkosten ermöglicht. Der Glasanteil der Fassaden gewährleistet zudem eine natürliche Belichtung aller Nutzflächen mit Tageslicht.
Insgesamt wurden durch den Anbau 2 weitere Fachunterrichtsräume, vier Klassenräume, eine Mediathek, ein multifunktioneller Veranstaltungsbereich, eine Dachterrasse mit Blick auf den Schulhof sowie eine Sternwarte geschaffen. Außerdem wurde die vorhandene Cafeteria erweitert.
Die Baugenehmigung zum Vorhaben wurde Ende April 2016 erteilt. Die Baudurchführung ist bei laufendem Schulbetrieb realisiert worden. Rohbaufertigstellung war Mitte Juli 2017. Es folgte übergangslos der Innenausbau. Zur gleichen Zeit wurde mit der Ausführung der Außenanlagen begonnen. Die Lieferung von Möbel und Ausstattung der Fachklassen erfolgte ab Mitte Juni 2018. Die Fertigstellung für das Gesamtvorhaben war zum Beginn dieses Schuljahres vorgesehen und konnte bis auf den Außenaufzug am Altbaugebäude und wenige Restarbeiten so realisiert werden. „Der Außenaufzug wird voraussichtlich gegen Ende dieses Jahres errichtet werden können”, schätzt Thomas Berendt, Pressesprecher der Kreisverwaltung.
Für die Gesamtmaßnahme sind Investitionen in Höhe von 7,5 Millionen Euro eingesetzt worden. Davon sind zirka 6 Millionen Euro reine Baukosten und etwa 1,5 Millionen Euro Nebenkosten.
Zudem wurde die Inneneinrichtung der Sternwarte durch den Förderverein der Schule durch Spenden und eingeworbene Fördermittel in Höhe von 80.000 Euro finanziert. „Hierfür gilt allen Spendern, die den Förderverein in die Lage versetzt haben, ein besonderer Dank”, so Berendt.
Dank geht auch an die Partnerschaftsgesellschaft der TRU Architekten. Berendt: „Trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen haben sie sich durch großes Engagement, Professionalität und Sachkunde beim gesamten Prozess der Baumaßnahme ausgezeichnet und einen Namen im Landkreis gemacht”.